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Zahl des Monats: 3,5 Prozent – Zahl der Krankheitsfälle steigt bei einem Hitzetag bereits deutlich an

10.06.2026 AOK Baden-Württemberg 1 Min. Lesedauer
Ein Thermometer vor einem sommerlich blauen Himmel, an dem die Sonne scheint.

Die AOK Die AOK hat mit mehr als 20,9 Millionen Mitgliedern (Stand November 2021) als zweistärkste Kassenart… fordert zum Hitzeaktionstag die Entwicklung von Strategien, um Beschäftigte besser vor länger andauernder Hitze zu schützen. Länger anhaltende Hitzewellen wirken sich negativ auf die Arbeitsfähigkeit der Beschäftigten aus und führen zu wirtschaftlichen Schäden durch vermehrte Krankmeldungen.

Eine neue Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung auf Basis von Abrechnungsdaten von AOK-Versicherten zeigt einen klaren Zusammenhang auf: Die Zahl der Krankheitsfälle an einem durchschnittlichen Hitzetag steigt um rund 3,5 Prozent und nach sieben Hitzetagen in Folge bereits um 10,8 Prozent. Eine dreitägige Hitzewelle verursacht nach den Hochrechnungen der Studienautoren über alle Berufsgruppen und Beschäftigten hinweg zusätzliche Kosten in Höhe von rund 32 Millionen Euro für die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Hinzu kommen weitere negative, aber schwer bezifferbare Effekte wie eine geringere Produktivität bei jenen Arbeitnehmern, die trotz der Hitze am Arbeitsplatz erscheinen. Hitzeschutz ist also nicht nur eine Frage des Wohlbefindens, sondern wirkt sich auch auf Fehlzeiten und Produktivität aus und verursacht erhebliche Kosten.

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