Pressemitteilung

Einfach, bunt, gesund!

08.06.2026 AOK Baden-Württemberg, Mittlerer Oberrhein 2 Min. Lesedauer

AOK empfiehlt Ernährungspyramide

Ernährungspyramide

Karlsruhe. Ernährungstipps gibt es wie Sand am Meer. Doch wo anfangen, wenn man gesünder essen möchte? Die Ernährungspyramide bietet Orientierung im Dickicht der Ratschläge, denn sie macht gesunde und nachhaltige Ernährung kinderleicht – und lässt dabei Raum für individuelle Anpassungen.

Die Ernährungspyramide zeigt einfach und alltagstauglich, wie viel man von welchen Lebensmitteln idealerweise verzehren sollte. Das Modell des Bundeszentrums für Ernährung (BZfE) teilt Lebensmittel zu diesem Zweck in drei Gruppen ein und ordnet jeder eine Ampelfarbe zu. Lebensmittel der grünen Gruppe dürfen reichlich verzehrt werden, gelbe und rote sollten entsprechend weniger häufig auf dem Speiseplan stehen. „Dieser anschauliche Farbcode zeigt perfekt, wie eine gesunde und ausgewogene Ernährung aussieht“, weiß Andrea Kistner-Speck, Ernährungsexpertin bei der AOK Die AOK hat mit mehr als 20,9 Millionen Mitgliedern (Stand November 2021) als zweistärkste Kassenart… Mittlerer Oberrhein.

„Das Fundament der Pyramide bildet Flüssigkeit. Davon sollte man am meisten konsumieren, am besten in ungesüßter Form“, so die Fachfrau. Danach folgen Obst und Gemüse, dann Brot, Getreide und Beilagen. Für all diese Lebensmittel gibt die Pyramide grünes Licht. Etwas anders sieht es bei Milchprodukten und Hülsenfrüchten aus. Diese liegen im gelben Bereich und dürfen regelmäßig, aber bewusst verzehrt werden. Dasselbe gilt für Fleisch, Fisch und Ei, sowie Nüsse und Saaten, Öle und Fette.

Als Faustregel gilt, von allem etwas, jedoch vor allem Pflanzliches zu essen. Mehr als drei Viertel der verzehrten Lebensmittel sollten pflanzlich und knapp ein Viertel tierischen Ursprungs sein. Kistner-Speck ergänzt: „An der Spitze der Ernährungspyramide stehen Süßigkeiten und salzige Snacks. Sie sollten so sparsam wie möglich genossen werden.“ Wenn auch nur in Maßen sind also sogar süße Leckereien erlaubt – so kommen auch Naschkatzen auf ihre Kosten.

Pressekontakt

Nina Weber
Pressesprecherin

Nina Weber