Rund 6.400 elektronische Patientenakten bei der AOK Bayern fehlerhaft temporär geschlossen – Daten werden wieder eingestellt
- Kein Hackerangriff
- 0,14 Prozent der Versicherten betroffen
- Akten bereits neu angelegt
Im Rahmen einer geplanten Systemumstellung durch IT-Dienstleister innerhalb des Aktensystems der elektronischen Patientenakte Mit der elektronischen Patientenakte (ePA) können Patientinnen und Patienten sowie die an ihrer… (ePA) kam es zu einem Fehler. Das hat bedauerlicherweise zur Schließung von rund 6.400 elektronischen Patientenakten bei der AOK Die AOK hat mit mehr als 20,9 Millionen Mitgliedern (Stand November 2021) als zweistärkste Kassenart… Bayern geführt. Dies entspricht rund 0,14 Prozent der Versicherten der AOK Bayern.
Wiedereinstellung der Daten in die ePA
Die AOK Bayern hat die betroffenen Versicherten umgehend informiert. Die ePA-Akten der Betroffenen wurden zeitnah neu angelegt und können seitdem wieder genutzt werden. Inzwischen haben IT-Dienstleister und gematik bestätigt, dass die Daten der Versicherten wieder in die ePA eingestellt werden können. Auch darüber wurden die betroffenen Versicherten bereits informiert.
Der AOK Bayern ist wichtig zu betonen, dass es sich bei dem Vorfall um keinen Hackerangriff handelt. Die Daten wurden nicht gelöscht, sondern in ein Backup-System übertragen. Die ePA-Daten waren und sind sicher und verschlüsselt gespeichert. Unberechtigte Dritte hatten und haben zu keinem Zeitpunkt Zugriff auf die Daten.