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Solide Finanzen trotz Ausgabenanstiegs

AOK Hessen auch 2013 ohne Zusatzbeitrag / Vertrag des Vorstandsvorsitzenden, Fritz Müller, vorzeitig verlängert

18.12.2012

Der Verwaltungsrat der AOK Hessen verabschiedete heute den Haushaltsplan für das kommende Geschäftsjahr. Er beinhaltet gleich mehrere gute Nachrichten: Kein Zusatzbeitrag 2013, ein stetig wachsender, sogar verjüngter Versichertenbestand und eine solide Finanzbasis. Gleichzeitig bleibt jedoch auch festzuhalten: Die Jahre der hohen Finanzüberschüsse in der gesamten GKV sind vorbei. 

Mit einem Gesamtvolumen von 4,5 Mrd. Euro und 1,5 Millionen Versicherten ist die hessische Gesundheitskasse nach wie Marktführer auf dem hessischen Krankenversicherungsmarkt. Der Haushaltsplan für das kommende Jahr schließt mit einem Überschuss der Ausgaben von 25,4 Mio. Euro ab. Ursächlich hierfür sind vor allem die steigenden Ausgaben im Bereich der stationären, ambulanten sowie der Arzneimittelversorgung. Auffällig ist mit über 10 Prozent die Steigerung im ambulanten Bereich. Diese resultiert nicht zuletzt aus politischen Entscheidungen - zum einen aus der Abschaffung der Praxisgebühr und zum zweiten aus einer politisch gewollten deutlichen Anhebung der Gesamtvergütung für die Ärzte. „Trotz dieser deutlichen Kostensteigerungen, sind wir auf Grund unserer weitsichtigen Geschäftspolitik der vergangen Jahre in der Lage unseren Versicherungsschutz zu einem stabilen Preis anzubieten“, kommentierte der Vorsitzende des Verwaltungsrates, Dr. Werner Scherer, den Haushaltsplan. Dies sei eine gute Nachricht für die Versicherten und deren Arbeitgeber. „Es zeige sich aber auch, dass die finanziellen Spielräume in der gesamten GKV sinken“, ergänze Brigitte Baki, alternierende Vorsitzende des Verwaltungsrates.

Neben der Verabschiedung des Haushaltsplanes stand auch eine wichtige Personalentscheidung an. Der Verwaltungsrat hat dem Vorstand der AOK Hessen sein Vertrauen ausgesprochen und den Vertrag des Vorstandsvorsitzenden, Fritz Müller, der im nächsten Jahr ausgelaufen wäre, vorzeitig bis Ende 2015 verlängert.