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Menschenwürdige Pflege: Auch zukünftig?

Bad Homburg. Eine aktuelle telefonische Befragung im Auftrag der AOK Hessen durch Insa Consulere bei 1.000 in Hessen wohnenden Personen ab 18 Jahren zeigt: Die Zukunft der Pflege – vor allem, wenn sie mal selbst betroffen sein sollten – wird eher skeptisch betrachtet.

Kritische Stimmen mehren sich

Noch mag diese Frage für viele in weiter Zukunft liegen: „Wird meine Pflege auf menschenwürdigem Niveau gewährleistet sein?“ 18 Prozent sind optimistisch, und ein Drittel der Bevölkerung stimmt dem immerhin teilweise zu. Allerdings ist die Zahl der kritischen Stimmen auffallend hoch.

Jede vierte Person glaubt, dass dies eher nicht der Fall sein wird, weitere 13 Prozent haben die Antwort-Option „Nein, absolut nicht“ angegeben (zusammen: 38 Prozent). Insbesondere Bürgerinnen und Bürger in ihren Fünfzigern zeigen sich besonders skeptisch – hier sind 55 Prozent kritisch eingestellt.

Hessen erwarten steigende Beiträge

41 Prozent aller Befragten gehen davon aus, später mal von nahen Angehörigen gepflegt zu werden. Fast genauso groß ist aber die Gruppe jener, die das für sich verneinen (39 Prozent).

Keine Illusionen machen sich die Hessinnen und Hessen zur Höhe der Beitragssätze in der Kranken- und Pflegeversicherung: 38 Prozent glauben, dass diese in den kommenden zwei bis drei Jahren deutlich steigen, weitere 44 Prozent gehen lediglich von einer geringfügigeren Anhebung aus.

AOK Hessen setzt sich für Reformen ein

„Wir sehen, die Menschen machen sich Gedanken über ihre Absicherung im Pflegefall. Und auch die finanzielle Situation der Pflegeversicherung schätzen viele Hessinnen und Hessen realistisch ein. Das ist nicht die schlechteste Ausgangslage für Reformen“, kommentiert Ralf Metzger, Leiter der Unternehmenspolitik der AOK Hessen, die Befragungsergebnisse.

Die AOK-Gemeinschaft hat ein Positionspapier zur Weiterentwicklung der Pflegeversicherung vorgelegt.