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Hessischer Präventionspreis für zehn Kitas

04.11.2015

Die Zahl der eingesendeten Projekte war bei der zweiten Vergabe des Hessischen Präventionspreises deutlich höher als im Vorjahr: Diesmal waren es 57 Bewerbungen, über die die fünfköpfige Jury der zu befinden hatte (2014: 37 Bewerbungen). Nun können sich zehn ausgezeichnete Kitas über vierstellige Geldpreise freuen. Zur kurzweiligen Gala auf dem Campus mit Kindertheater und Musik kamen am heutigen Nachmittag 450 Gäste.

Gesucht wurden erfolgreiche neue Projekteideen in drei Kategorien, in denen die Gesundheit der Kinder bzw. der Erzieherinnen im Vordergrund steht. Der Schwerpunkt sollte auf Ernährung, Bewegung oder psychischer Gesundheit liegen. „Die Einsendungen haben uns vor allem hinsichtlich ihrer Qualität überrascht. Vieles war sehr gut durchdacht, praktikabel, mit Verstand und Herzblut umgesetzt“, meint Kerstin Roth, verantwortlich für Primärprävention bei der AOK Hessen. Denn gesucht wurden Aktivitäten, die bei Einreichung schon weit gediehen oder sogar schon abgeschlossen waren, somit vollständig bewertet werden konnten. Gefordert war eine genaue Dokumentation der Maßnahmen samt Bildmaterial. Die Preise haben einen Gesamtwert von 35.000 Euro und werden den Kitas ermöglichen, ihre gesundheitsfördernden Aktivitäten weiter auszubauen. „Wenn Kinder schon ganz früh eine gesunde Lebensweise kennenlernen, dann sind die Weichen für ihre gesunde Zukunft von Anfang an richtig gestellt. Ich werte es deshalb als gutes Zeichen, dass der Zuspruch auf unseren Wettbewerb diesmal sogar noch größer ausfällt“, ergänzt die Vorsitzende der Jury.

Prof. Norbert Neuß vom Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften an der Justus-Liebig-Universität ist ebenfalls Mitglied der Jury: „Für uns war ebenso wichtig, dass nicht nur Kinder von diesen Präventionsmaßnahmen profitieren, sondern auch diejenigen, die sich liebevoll um sie kümmern. Denn die Zufriedenheit und die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter trägt wesentlich zu einem positiven Gesamtklima bei.“ Aus diesem Grund gibt es die Kategorien Kindergesundheit, Erzieherinnengesundheit sowie die Kombination aus beidem. Das Rahmenprogramm bestritt erneut Liedermacher Fredrik Vahle, Dozent für Sprachwissenschaft an der JLU, der ein paar Songs beisteuerte. Zudem schauten noch die Bremer Stadtmusikanten vorbei.