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Gesundheit: Hessen mit Abitur sind häufiger online

AOK gibt Studie in Auftrag / Ergebnis: Internetnutzung vom Bildungsgrad abhängig

11.02.2010

Bad Homburg. Hessische Patienten informieren sich vor einem Arztbesuch nur selten über mögliche Diagnosen oder Therapien im Internet. Das ergab jetzt eine repräsentative Umfrage des Link Instituts im Auftrag der AOK Hessen. Danach gaben nur 25% der Befragten an, solche Fragestellungen online zu recherchieren.

Frauen sind dabei mit 26% etwas internetaffiner als Männer (25%). Beinahe erwartungsgemäß fallen die Unterschiede hinsichtlich der Alterstruktur aus. Während sich bei den 30-39jährigen immerhin 37% durch Vorabrecherchen für das Arztgespräch rüsten, sind es bei den Menschen jenseits des Rentenalters nur 13%.

Einen besonders signifikanten Unterschied haben die Frankfurter Sozialforscher bezüglich des Bildungsniveaus gemessen. Medizinische Internetrecherchen spielen nur bei 16% aller Hessen mit Hauptschulabschluss eine Rolle, das ist nicht einmal ein Sechstel. Zum Vergleich: Fast die Hälfte aller Abiturienten und Universitätsabsolventen (43%) nutzt das Netz, um an Gesundheitsinformationen zu kommen.

Pressekontakt

Ansprechpartner für diese Pressemitteilung
Stephan Gill - 06172/272-144 oder Stephan.Gill@he.aok.de