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Die richtige Sportart für mein Kind

AOK Hessen hilft bei der Auswahl von Sportarten und der Vereinssuche

Sport und Bewegung machen Spaß – das sollten Erwachsene ihren Kindern von Anfang vermitteln. Am besten dadurch, dass sie selbst aktiv sind. Wenn Kinder unschlüssig sind, was konkret für sie in Frage kommt, kann die AOK mit ihrem Sportartentypen-Test im Internet aushelfen. Der Sport- und Bewegungsguide für Kinder beinhaltet auch eine Vereinssportsuche für Hessen.

Nach der Auffassung von Diplomsportlehrer und AOK-Bewegungsexperte Harald Sedlmayr ist es sinnvoll, dass bereits ältere Grundschulkinder einem Sportverein beitreten: „Idealerweise gehört Sport ab dem achten Lebensjahr dazu, vorher ist abwechslungsreiche Bewegung wie Hüpfen, Klettern, Fangen, Rennen, Balancieren und Radfahren angesagt.“ Spätestens in der dritten Klasse sind Kinder in ihrer körperlichen und geistigen Entwicklung so weit, eine richtige Sportart zu erlernen. Sie haben dann Spaß daran, sich eine Technik anzueignen und sich mit anderen zu messen. Unter der Anleitung von ausgebildeten Jugendtrainern werden sie zielgerichtet und fachkundig an eine Sportart herangeführt. Außerdem wird im Verein das soziale Verhalten positiv beeinflusst. „Wer ein guter Verlierer und ein fairer Gewinner ist, kann mit Erfolgen und Niederlagen gut umgehen. Das hilft auch im späteren Berufsleben. Kinder, die sich regelmäßig im Verein austoben, sind ausgeglichener und können sich besser konzentrieren“, so Sedlmayr.

Ein Verein zum Wohlfühlen
Um sich einen Überblick zu verschaffen, können Eltern das Internet nutzen. Auf der AOK-Seite gibt es einen umfangreichen Sportartentypen-Test, der die Entscheidung erleichtern soll. Sedlmayr empfiehlt zunächst immer ein Probetraining, der kleine Sportneuling sollte zunächst verschiedene Optionen antesten. Für besonders schüchterne Kinder wird der Einstieg erleichtert, wenn sich Freunde anschließen. Für alle gilt jedoch: Sie sollten nicht öfter als ein bis zwei Mal wöchentlich zum Training gehen – ansonsten nimmt der Sport einen zu starken Leistungscharakter an und verdrängt andere wichtige Aktivitäten. Von Vorteil ist es, wenn sich der Verein in der Nähe befindet. Das erleichtert den notwendigen Fahrdienst. Fragen sollte man im Vorfeld auch, ob Wettkämpfe erst für Kinder ab zehn Jahren ausgetragen werden, denn früher sollte man den Nachwuchs nicht damit konfrontieren. Nachgehakt werden sollte auch, ob der Trainer eine Lizenz des Deutschen Sportbundes besitzt.

Ermutigen statt Tadeln
Grundsätzlich empfiehlt Sedlmayr, die Kinder zum Sport zu ermutigen: „Bei Spielen oder Veranstaltungen sollte sich zumindest ein Elternteil immer wieder blicken lassen und Interesse zeigen. Es ist sinnvoll, das Kind immer wieder zu motivieren, am Training teilzunehmen, wobei der Sport auch nicht zur Pflichtveranstaltung verkümmern darf.“ Hat das Kind nach einer gewissen Zeit gar kein Interesse mehr, sollte es sich in einer anderen Sportart versuchen. Wer hier Orientierung braucht, wird ebenfalls auf der AOK-Internetseite fündig und findet vielleicht einen geeigneten Verein in Wohnortnähe.

Den „Sport- und Bewegungsguide“ erreicht man im Internet unter www.aok.de/hes/sportguide.

Pressekontakt

Ansprechpartner für diese Pressemitteilung
Riyad Salhi - 06172 272-143 oder Riyad.Salhi@he.aok.de