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Gesundheitsatlas Rückenschmerz

22.01.2024 AOK Rheinland-Pfalz/Saarland 2 Min. Lesedauer

Insgesamt 1,28 Millionen Menschen in Rheinland-Pfalz und 319.500 Menschen im Saarland leiden unter Rückenschmerzen. Das entspricht jeweils nahezu einem Drittel der Landesbevölkerung. Im Bundesgebiet leben insgesamt 26,2 Millionen Patientinnen und Patienten mit Rückenbeschwerden und sind in ärztlicher Behandlung. Das zeigt der aktuelle Gesundheitsatlas des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO), der erstmals die regionale Verteilung von Rückenschmerzen bis auf die Ebene der Kreise und kreisfreien Städte aufschlüsselt. Er schafft damit Transparenz über Ursachen, Verbreitung und Folgen von Rückenschmerz.

Ärztlich dokumentierte Rückenschmerzen sind laut Gesundheitsatlas bereits bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen vorhanden, nehmen jedoch mit steigendem Alter zu.

Die niedrigsten Krankheitsraten gibt es laut Gesundheitsatlas für Rheinland-Pfalz mit je 22,8 Prozent in Mainz. Auf der anderen Seite des Spektrums steht der Landkreis Vulkaneifel mit 37,8 Prozent. Ärztlich dokumentierte Rückenschmerzen sind laut Gesundheitsatlas bereits bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen vorhanden, nehmen jedoch mit steigendem Alter zu. Bei Frauen über 65 Jahren ist nahezu jede Zweite betroffen, bei Männern wird dieser Wert erst ab einem Lebensalter von 75 Jahren erreicht. Jedoch sind auch jüngere Erwachsene im erwerbstätigen Alter davon betroffen: Im Alter zwischen 30 und 35 Jahren leiden bereits 27 Prozent der Frauen und 25 Prozent der Männer unter Rückenschmerzen.

Laut Gesundheitsatlas gibt es die niedrigsten Krankheitsraten für das Saarland mit je 30,4 Prozent im Regionalverband Saarbrücken sowie im Saarpfalz-Kreis. Auf der anderen Seite des Spektrums steht der Landkreis Saarlouis mit 35,3 Prozent. Ärztlich dokumentierte Rückenschmerzen sind demnach bereits bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen vorhanden, nehmen jedoch mit steigendem Alter zu. Bei Frauen über 60 Jahren ist nahezu jede zweite Saarländerin betroffen, bei Männern wird dieser Wert erst ab einem Lebensalter von 75 Jahren erreicht. Jedoch sind auch jüngere Erwachsene im erwerbstätigen Alter davon betroffen: Im Alter zwischen 30 und 35 Jahren leiden bereits 28 Prozent der Frauen und 24 Prozent der Männer unter Rückenschmerzen.

Rückenschmerzen sind eines der häufigsten Gesundheitsprobleme in Deutschland. Die volkwirtschaftlichen Folgen der Belastung durch Rückenschmerzen sind beachtlich. Angesichts von zunehmend älter werdenden Belegschaften in Deutschland sollten Risikofaktoren, die mit der Entstehung oder Chronifizierung von Rückenschmerzen in Zusammenhang stehen, möglichst frühzeitig adressiert werden. Der Gesundheitsatlas kann den Akteuren vor Ort Hinweise geben, welche Veränderungen an den Verhältnissen vor Ort nützlich sein können, um die Krankheitsraten zu senken. Einen möglichen Ansatzpunkt bieten dabei präventive Angebote im betrieblichen Kontext, die Risikofaktoren für die Entstehung oder Chronifizierung von Rückenschmerzen verhindern.

Die AOK Die AOK hat mit mehr als 20,9 Millionen Mitgliedern (Stand November 2021) als zweistärkste Kassenart… engagiert sich seit Jahren für mehr Gesundheitskompetenz: Wichtige Schlüssel, den Herausforderungen bei Rückenschmerz zu begegnen, sind Gesundheitsförderung ist ein fortlaufender Prozess mit dem Ziel, allen Menschen ein höheres Maß an Selbstbestimmung über… und Prävention Prävention bezeichnet gesundheitspolitische Strategien und Maßnahmen, die darauf abzielen,… . Die AOK bietet sich als Partnerin an – ganz gleich ob im Betrieb, in der Pflege Kann die häusliche Pflege nicht im erforderlichen Umfang erbracht werden, besteht Anspruch auf… oder im Bereich der Individualprävention.