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Bundesweit einmalig: Präventionsprojekt macht Musiker seit zehn Jahren fit!

Pressemitteilung

19. Oktober 2021

Bundesweit einmalig: 
Präventionsprojekt macht Musiker seit zehn Jahren fit!

AOK PLUS ermöglicht derzeit besondere Präventionsangebote beim Probenlager des Landesjugendorchesters Sachsen in Colditz

Gesundheit möglichst frühzeitig stärken und Krankheiten vermeiden – dies ist ein wichtiges Anliegen der AOK PLUS. Seit mittlerweile zehn Jahren unterstützt die AOK PLUS daher das bundesweit einmalige Präventionsprojekt "Fit für Musik". Gemeinsam mit dem Sächsischen Musikrat e. V. kümmert sich die Gesundheitskasse dabei um das Landesjugendorchester Sachsen. Derzeit finanziert die AOK PLUS spezielle Präventionsangebote für die Jugendlichen beim Probelager in der Landesmusikakademie auf Schloss Colditz sowie den anschließenden Konzerten am 22. Oktober in Chemnitz, am 23. Oktober in Leipzig sowie am 24. Oktober in Dresden.

"Für uns als Gesundheitskasse ist die Gesundheit jedes einzelnen Menschen wichtig. Musiker sind schon frühzeitig hohen körperlichen und psychischen Belastungen ausgesetzt, die sich negativ auf ihre Gesundheit auswirken. Daher ist es uns eine Herzensangelegenheit, jungen Musikern im Rahmen des Projekts "Fit für Musik" mit speziellen Präventionsgeboten gezielt zu helfen, ihre Gesundheit zu stärken und berufsbedingte Krankheiten vorzubeugen", erläutert Heiko Kotte, Leiter des Bereichs Gesundheitsförderung bei der AOK PLUS.

Die Beanspruchung sei mit denen von Leistungssportlern vergleichbar. Die AOK PLUS unterstützt deshalb die jungen sächsischen Musiker im Alter zwischen 16 und 26 Jahren, die künftig als Berufsmusiker ihren Lebensunterhalt verdienen möchten, mit präventiven Angeboten. "Wir zeigen den jungen Musikern schon frühzeitig, wie sie durch entsprechendes Verhalten körperliche Beschwerden vermeiden können. Außerdem vermitteln wir Bewältigungsstrategien zum Beispiel gegen Stress und Auftrittsängste", ergänzt Petra Heppner, Expertin für Gesundheitsförderung und Leiterin des Projekts "Fit für Musik" bei der AOK PLUS.

Während der Probewoche, die bereits seit Samstag auf Schloss Colditz stattfindet, sowie bei den anschließenden Konzerten lernen die Teilnehmer unter anderem ein Aufwärmprogramm und ein "Cool Down", Achtsamkeitsübungen und Feldenkrais als Physioprophylaxe kennen. Ebenso erfahren sie in Einzel- und Gruppenmaßnahmen, welche instrumentenspezifische Übungen wichtig für ihre Gesundheit sind. Denn während Streicher beispielsweise oft mit Schulter- oder Nackenproblemen zu kämpfen und Schlagzeuger häufig einen Tennisarm haben, sind Bläser eher bluthochdruckgefährdet.

"Wir sind sehr dankbar für die langjährige Unterstützung durch die AOK PLUS. Wir konnten auf diese Weise schon rund 350 junge Musiker mit präventiven Angeboten schulen und somit für das enorm wichtige Thema Gesundheitsvorsorge sensibilisieren. Gemeinsam haben wir während der vergangenen Jahre somit einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag geleistet", so Ulrike Kirchberg, Projektleiterin beim Sächsischen Musikrat e. V., in dessen Trägerschaft sich das Landesjugendorchester Sachsen befindet.

Nähere Infos: 
•    Ulrike Kirchberg, Projektleiterin beim Sächsischen Musikrat e. V., Tel. 0351 8104237; 
0162 9079444; kirchberg@saechsischer-musikrat.de; https://www.saechsischer-musikrat.de/
•    Petra Heppner, Projektleiterin bei der AOK PLUS, Tel. 0800 10590-13659 (kostenfrei), petra.heppner@plus.aok.de; plus.aok.de


Hintergrund zum Projekt
"Fit für Musik" ist ein bundesweit einmaliges Präventionsprojekt. Bereits seit 2011 kooperieren der Sächsische Musikrat e. V., in dessen Trägerschaft sich das Landesjugendorchester Sachsen befindet, und die AOK PLUS, um die Gesundheit der jungen Musiker möglichst frühzeitig zu stärken und das berufsbedingte hohe Erkrankungsrisiko zu reduzieren. Die Angebote werden regelmäßig evaluiert und fortlaufend bedarfsgerecht angepasst und weiterentwickelt. 94 Prozent der Teilnehmer waren im letzten Jahr zufrieden oder sehr zufrieden mit den Inhalten und werden das Thema weiter in ihre heimischen Musikschulen tragen.

Studien belegen:
•    Jeder zweite professionelle Orchestermusiker in Deutschland hat bei der Arbeit spürbare körperliche Beschwerden.
•    51 Prozent der männlichen und 79 Prozent der weiblichen Teilnehmer aus acht befragten Jugendorchestern haben bereits Beschwerden in der Schulter, 61 bzw. 74 Prozent im Nacken und 63 bzw. 79 Prozent im Rücken!
•    77 Prozent der Musiker wünschen sich ein Angebot an gesundheitsfördernden Maßnahmen.

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