AOK Nordost erweitert Wissenschaftlichen Beirat

Berlin, 01.03.2017 | In seiner Sitzung beschäftigte sich das Expertengremium unter anderem mit dem sich wandelnden Rollenverständnis von Ärzten, Kliniken und Krankenkassen, die dank digitaler Gesundheitsnetzte künftig enger bei der medizinischen Versorgung kooperieren sollen. Wie sich in der Folge etwa die eigenverantwortliche Position des Patienten ändert, ist dabei eine wichtige Fragestellung.

Zusätzliche Kompetenz für Expertengremium zur digitalen Transformation

Die digitale Zukunft des Gesundheitswesens in Deutschland hat längst begonnen, digitale Innovationen bieten zahlreiche Chancen – doch auch mögliche Risiken müssen bedacht werden. Die AOK Nordost hat in der digitalen Transformation eine Vorreiterrolle übernommen und bereits im vergangenen November einen Wissenschaftlichen Beirat gegründet, der die Dreiländerkasse unparteiisch und kritisch bei Fragen der digitalen Transformation berät. Dieses Expertengremium ist am gestrigen Dienstag zu seiner ersten turnusmäßen Sitzung in Berlin zusammengekommen.

Unterstützt wird der Beirat zukünftig von zwei neuen Expertinnen. So werden Prof. Dr. Louisa Specht, Inhaberin des Lehrstuhls für Europäisches und Internationales Informations- und Datenrecht an der Universität Passau, sowie Marina Weisband, die frühere politische Geschäftsführerin der Piratenpartei, den Kreis der Sachverständigen erweitern.

Prof. Dr. Dirk Heckmann, Geschäftsführer des Wissenschaftlichen Beirates der AOK Nordost und ausgewiesener Internetrechts-Experte: „Die Veränderungen durch die Digitalisierung sind auch im Gesundheitswesen gewaltig und berühren bereits heute viele Disziplinen, beispielsweise Fragen zur IT-Sicherheit und Datenschutz bis hin zu einem neuen Rollenverständnis von Ärzten und Patienten. Ich freue mich, dass wir mit der Datenrechtsexpertin Louisa Specht und der Internetexpertin Marina Weisband zwei weitere Mitglieder im Beirat begrüßen können, die uns mit ihrer fachlichen Expertise unterstützen.“

In seiner Sitzung beschäftigte sich das Expertengremium unter anderem mit dem sich wandelnden Rollenverständnis von Ärzten, Kliniken und Krankenkassen, die dank digitaler Gesundheitsnetzte künftig enger bei der medizinischen Versorgung kooperieren sollen. Wie sich in der Folge etwa die eigenverantwortliche Position des Patienten ändert, ist dabei eine wichtige Fragestellung.

„Als Gesundheitskasse sehen wir die Digitalisierung als Chance, die Versorgungsqualität zu steigern. Unser Ziel ist, dass die Patienten nicht länger ihren Gesundheitsinformationen folgen müssen, sondern dass die Daten dem Patienten folgen. Sicherheit und Schutz dieser sensiblen Informationen genießen dabei oberste Priorität, die Patienten müssen stets Herr ihrer Daten bleiben“, betont Christian Klose, Chief Digital Officer (CDO) der AOK Nordost.

Kontakt

Wissenschaftlicher Beirat für Digitale Transformation
E-Mail: wissenschaftlicher-beirat(at)nordost.aok.de