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Versicherte der AOK Hessen werden entlastet, Billigkassen werden teurer

Bundesregierung legt allgemeinen Beitragssatz auf 15,5 Prozent fest

07.10.2008

Die Bundesregierung legt den allgemeinen Beitragssatz in der gesetzlichen Krankenversicherung für 2009 auf 15,5 Prozent fest. Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen hält einen Beitragssatz von 15,8 Prozent für erforderlich, um 100 Prozent der Gesundheitsausgaben über den Gesundheitsfonds zu finanzieren.

Wenn es dabei bleiben soll, dass die Krankenhäuser und der ambulante Bereich im kommenden Jahr zusammen bis zu 5,7 Mrd. Euro erhalten sollen, sind die 15,5 Prozent sehr knapp kalkuliert. Die Bundesregierung bleibt aufgefordert, für einen ausreichenden Finanzierungsrahmen zu sorgen.

Unabhängig hiervon bedeutet die Festlegung des allgemeinen Beitragssatzes auf 15,5 Prozent für die Versicherten und Arbeitgeber der AOK Hessen eine Senkung des Beitragssatzes um 0,3 Prozentpunkte. Bei einem monatlichen Einkommen von 3.000 Euro bedeutet dies für den Versicherten und den Ar-beitgeber jeweils eine Einsparung von 54 Euro im Jahr. Gleichzeitig werden die heutigen „Billigkassen“ deutlich im Preis anziehen.

Grundsätzlich begrüßt die AOK Hessen, dass die Finanzmittel im Rahmen des Gesundheitsfonds ab 2009 stärker an den Krankheitsbildern der Versicherten orientiert den Krankenkassen zugewiesen werden. Dies schafft die Voraus-setzung für eine stärkere Orientierung des Wettbewerbs an Qualität und Wirtschaftlichkeit. Die AOK Hessen wird alles tun, um ohne Zusatzbeitrag in den Gesundheitsfonds zu starten.

Pressekontakt

Ansprechpartner für diese Pressemitteilung
Ralf Metzger - 06172/272-161 oder Ralf.Metzger@he.aok.de