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Unterstützung von Selbsthilfegruppen wird forciert

AOK Hessen fördert Sonderprojekte / noch stehen Gelder zur Verfügung

Bad Homburg. Die AOK Hessen baut ihre Selbsthilfeförderung weiter aus. Nachdem im Jahr 2007 knapp 16.000 Euro in die Förderung entsprechender Sonderprojekte geflossen sind, erreicht die Gesundheitskasse bereits 2009 das selbstgesteckte Etappenziel von 30.000 Euro. Dieses positive Ergebnis verkündete heute Herbert Schneider, alternierender Verwaltungsratsvorsitzender der AOK Hessen.

In den vergangenen Jahren sei es damit gelungen, die guten Ergebnisse aus den Vorjahren noch einmal deutlich zu steigern. Dafür dankte Schneider ausdrücklich dem Selbsthilfe-Team um Patientenkoordinatorin Kerstin Roth. Die Gesundheitskasse legt ihren Schwerpunkt auf die Förderung von Gruppen, die sich einerseits mit Kindern bzw. Jugendlichen und andererseits mit allen Fragen rund um pflegende Angehörige befassen. So werden z.B. der Homberger Verein „Unsere besonderen Kinder“ mit 5000 Euro für ein angeleitetes Familienwochenende mit Workshops und die Alzheimer-Gesellschaft Marburg-Biedenkopf mit 3500 Euro für vier Weiterbildungsveranstaltungen ausgestattet.

„Die AOK sieht die Selbsthilfe als unverzichtbaren Bestandteil der Vertretung von Patienteninteressen im Gesundheitswesen. Deshalb erfüllen wir bereits seit mehreren Jahren unsere gesetzliche Verpflichtung. Dass 2009 soviel Geld in die Sonderprojektförderung fließt, beweist, wie ernst es uns mit der Unterstützung der Selbsthilfearbeit ist“, sagte Herbert Schneider.

Noch stehen übrigens Mittel für die Projekt- und Sonderprojektförderung zur Verfügung. Wer Interesse an einer Förderung durch die AOK Hessen hat, wählt die 06172 - 272 178 oder die 06172 - 272 484. Alternativ: Selbsthilfe@he.aok.de. Neben den genannten Fördermöglichkeiten durch die AOK gibt es auch noch die hessenweite Pauschalförderung durch alle Kassen. Auf diese Weise wird die Selbsthilfearbeit in Hessen jährlich mit insgesamt knapp 1 Million Euro unterstützt - alleine von den gesetzlichen Krankenkassen. Bei der Pauschalförderung endete die Antragsfrist für das Jahr 2009 allerdings bereits am 31. März.

Infos aus dem Netz: Die Selbsthilfedatenbank
Auch die Zahl der Selbsthilfegruppen wächst. Die Selbsthilfedatenbank der AOK Hessen ist mit über 1.700 hessischen Gruppen die größte Zusammenstellung von Selbsthilfeeinrichtungen in Hessen. Durch unterschiedliche Suchoptionen wie Postleitzahl oder Krankheitsbild bietet die Datenbank unter www.aok.de/hessen eine hohe Transparenz der Selbsthilfeaktivitäten in Hessen. Über 20.000 Zugriffe pro Monat belegen das hohe Interesse an der ständig wachsenden Plattform.

Pressekontakt

Ansprechpartner für diese Pressemitteilung
Stephan Gill - 06172/272-144 oder Stephan.Gill@he.aok.de