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Über die Hälfte wünscht sich mehr 2G

Bad Homburg. Eine von der AOK Hessen in Auftrag gegebene Befragung von 1.000 Hessinnen und Hessen offenbart ein starkes Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung. Viele sind der Auffassung, dass tagesaktuelle Tests für den Zugang zu Veranstaltungen oder Meetings nicht ausreichen.

Unterstützung für Impfpflicht wächst

Geimpft oder genesen – für 56 Prozent sollte viel öfter als heute nur diese Voraussetzungen gelten. Sogar 63 Prozent der Männer präferieren eine 2G-Lösung. Insbesondere Menschen ab 60 Jahren sind dafür (68 Prozent) und immerhin 13 Prozent der Ungeimpften. Genau ein Drittel ist jedoch dagegen. Alle anderen haben bei dieser telefonischen Befragung durch das Institut Insa Consulere „Weiß nicht“ angegeben.

„Offensichtlich wird der Aussagekraft von Tests nicht genügend vertraut, und je älter jemand ist, desto höher das Sicherheitsbedürfnis“, merkt Dr. Angela Smith, leitende Ärztin bei der AOK Hessen, an. Auch die Haltung zur Impfflicht scheint sich allmählich zu verändern: 28 Prozent würden sie sogar schon ab 12 Jahren einführen, weitere 16 Prozent ab 18 Jahren, wiederum 17 Prozent nur für bestimmte Berufsgruppen, zum Beispiel Lehrkräfte und Pflegefachkräfte. 34 Prozent lehnen diese Vorstellung indes ab (82 Prozent der Ungeimpften).

Zuversicht überwiegt

Jede fünfte Person (22 Prozent) glaubt aber, dass die Pandemie in Deutschland bald überwunden ist, genauso viele vermuten dies sogar für ganz Europa – jedenfalls bezogen auf 2022. Besonders optimistisch sind 8 Prozent, die sogar eine weltweite Eindämmung prognostizieren. Allerdings glauben wiederum 38 Prozent keinesfalls, dass Corona von der Agenda verschwinden wird.

Über die Hälfte der Hessinnen sind zudem davon absolut oder eher überzeugt, dass Deutschland auf andere Pandemien jetzt besser vorbereitet ist (53 Prozent), genau ein Drittel sieht das gegenteilig – der Rest ist unschlüssig.