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Steigende Arzneimittelausgaben auch in Hessen

Für patentgeschützte Arzneimittel können Pharmafirmen Preise frei bestimmen

15.03.2010

Seit vielen Jahren sind die Medikamentenausgaben der Ausgabenblock mit den höchsten jährlichen Steigerungsraten – bei allen Krankenkassen. Sie übertreffen die ohnehin schon steile Entwicklung aller Leistungsausgaben bei weitem. Allein die AOK Hessen verzeichnet bei Medikamenten seit 1999 einen Kostenanstieg von 32 Prozent. Bundesweit liegt dieser Wert bei allen gesetzlichen Krankenkassen auf nahezu demselben Niveau. Ein wichtiger Grund für diese Entwicklung sind die patentgeschützten Arzneimittel. Ihr Umsatzanteil am Gesamtmarkt hat sich laut Arzneimittel-Report von 10,2 Prozent im Jahr 1993 auf 36,8 Prozent in 2008 fast vervierfacht. Hinzu kommt: Längst nicht jedes neue Produkt bedeutet eine therapeutische Verbesserung für den Patienten. Nur 41 Prozent der Wirkstoffe gelten als innovativ. Ein Vergleich zwischen sieben europäischen Ländern hat zudem gezeigt, dass Deutschland hier das höchste Preisniveau hat.

Pressekontakt

Ansprechpartner für diese Pressemitteilung
Riyad Salhi - 06172 272-143 oder Riyad.Salhi@he.aok.de