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Prostatakrebs früh erkennen

Internetangebot von AOK und Krebsforschungszentrum informiert über Chancen und Risiken des PSA-Tests

17.10.2008

Bad Homburg. Rund 58.500 Männer erkranken jedes Jahr an Prostatakrebs, der häufigsten Krebsart bei Männern. Jährlich etwa 11.000 sterben daran. Eine Methode, um bösartige Veränderungen an der Vorsteherdrüse frühzeitig zu erkennen, ist der sogenannte PSA-Test. Experten verweisen jedoch immer wieder auf dessen Ungenauigkeit. So hat rund jeder fünfte Patient mit Krebs in der Prostata einen normal hohen PSA-Wert. Umgekehrt haben rund zwei drittel aller Männer mit einem erhöhten Wert keinen Krebs. Umso wichtiger ist es, dass die Patienten die Entscheidung für oder gegen einen solchen Test sorgfältig abwägen. Dabei hilft ihnen jetzt ein neues Internetangebot mit dem Titel "PSA-Test - sinnvoll oder nicht?", das die AOK, der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums und die Universität Bremen initiiert haben: www.psa-entscheidungshilfe.de

Viele Ärzte bieten ihren Patienten den PSA-Test als Früherkennungsuntersuchung an. PSA steht für Prostata-spezifisches Antigen. Das ist ein Eiweißstoff, der fast ausschließlich in der Vorsteherdrüse (Prostata) gebildet und beim Samenerguss dem Sperma beigemischt wird. Der PSA-Test ist ein einfacher Bluttest, bei dem die Menge des Prostata-spezifischen Antigens (PSA) im Blut bestimmt wird. Ein erhöhter PSA-Wert kann dabei ein Hinweis auf eine Erkrankung der Prostata sein.

Umfangreiche Internet-Informationen
Die neue Internetseite mit dem Titel "PSA-Test: Sinnvoll oder nicht?" informiert zum einen über das Thema Prostatakrebs allgemein. So erfahren die Nutzer, welche Risikofaktoren die Entstehung eines Tumors begünstigen können und welche Möglichkeiten zur Früherkennung und Behandlung es gibt. Zum anderen erklärt das Internetangebot, was der PSA-Test leisten kann und was nicht und welche Risiken mit der Durchführung des Tests verbunden sind.

Exemplarische Erfahrungsberichte zeigen darüber hinaus, welche unterschiedlichen Beweggründe bei der Entscheidungsfindung eine Rolle spielen können. Informationen über Früherkennungsmaßnahmen im Ausland runden den Auftritt ab.

Pressekontakt

Ansprechpartner für diese Pressemitteilung
Stephan Gill - 06172/272-144 oder Stephan.Gill@he.aok.de