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Projekt aus Marburg gewinnt Berliner Gesundheitspreis

Patienten werden besonders intensiv in Therapieentscheidungen einbezogen

22.04.2009

Berlin / Marburg. Die von der Abteilung für Allgemeinmedizin der Uni Marburg entwickelte Computersoftware „Arriba“ ist Anfang dieser Woche mit dem Berliner Gesundheitspreis 2008 ausgezeichnet worden. Der vom AOK-Bundesverband, der Berliner Ärztekammer und der AOK Berlin vergebene Preis honoriert innovative und vor allem beispielgebende Ansätze in der medizinischen Forschung. Er ist mit insgesamt 50.000 Euro dotiert, von denen alleine 22.000 an die Marburger Wissenschaftler um Prof. Norbert Donner-Banzhoff gehen.

„Arriba“ steht für „Absolutes und Relatives Risiko – Individuelle Beratung in der Allgemeinarzt-Praxis“. Dahinter steckt der Gedanke, Risiken und Behand-lungsstrategien für Herzpatienten noch besser einschätzen bzw. entwickeln zu können. Das Prinzip ist einfach: Viele lächelnde gelbe Smileys auf dem Com-puterbildschirm geben Entwarnung, traurige Gesichter Anlass zu sofortigen therapeutischen Maßnahmen. So hilft das Programm dem Patienten, sein Gesundheitsrisiko zu bestimmen und eine Behandlungsstrategie zu wählen, die seinen Lebensumständen und seinem individuellen Gesundheitsbedürfnis am besten entspricht. Ergänzt wird das Instrument durch Hinweise zur Gesprächsführung für den Arzt. Auf diese Weise wird die Kommunikation zwischen Patient und Therapeut noch weiter verbessert.

Die AOK Hessen gratuliert den Preisträgern sehr herzlich. Diese Auszeichnung zeige einmal mehr, wie wichtig eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Therapeut und Patient tatsächlich sei und welch enormes Potenzial dieses Thema für die Zukunft noch berge, hieß es gestern aus der Unternehmenszentrale in Bad Homburg.

Pressekontakt

Ansprechpartner für diese Pressemitteilung
Stephan Gill - 06172/272-144 oder Stephan.Gill@he.aok.de