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Praxen und Kliniken müssten zusammenrücken

Bad Homburg. Die Mehrheit der Hessinnen und Hessen sind mit der Praxis- und Klinikdichte zufrieden – das gilt aber längst nicht für alle. Das ergibt sich aus einer aktuellen repräsentativen Befragung im Auftrag der AOK durch das Institut Civey. Vorgestellt werden im Folgenden nur Zahlen aus Hessen.

Qualität ist Hessen wichtiger als Nähe

Eine deutliche Mehrheit ist der Auffassung, dass es an ihrem Wohnort ausreichend Praxen gibt (64,3 Prozent). Allerdings ist die Gruppe, die das verneint, mit 30,0 Prozent recht groß – der Rest ist unentschieden. Geht es um die stationäre Versorgung, zeigt sich ein eindeutigeres Bild. 81,5 Prozent der Befragten meinen, es gäbe Kliniken in ausreichender Zahl, während 13,3 Prozent dies nicht so sehen.

Allerdings ist die unmittelbare Nähe zu einem stationären Versorger nur 14,1 Prozent der Menschen besonders wichtig. Für 76,7 Prozent ist es gerade umgekehrt. Sie bevorzugen vielmehr eine Spezialisierung und somit mehr Erfahrung und Qualität. Sie sind dafür auch bereit, ein paar Kilometer mehr in Kauf zu nehmen.

„Was für die Hessinnen und Hessen wirklich zählt, ist eine wirksame medizinische Behandlung und nicht, dass jedes Krankenhaus alles anbieten kann. Je häufiger eine Behandlung durchgeführt wird, desto mehr Erfahrungswissen besteht, und das wiederum ist ein entscheidender Qualitätsparameter“, so Detlef Lamm, Vorsitzender des Vorstandes der AOK Hessen.