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Niederursel vertritt Hessen beim AOK-Superkick

Südhessen setzen sich in tollem Finale gegen Vellmar durch

Stadtallendorf. Der SV Niederursel hat die Hessenausscheidung des AOK-Superkicks gewonnen. Im Stadtallendörfer Herrenwaldstadion setzten sich die Südhessen im Finale gegen das Team des OSC Vellmar mit 2:1 durch. Sie reisen damit als hessischer Vertreter zum Bundesfinale des Superkicks in Frankfurt-Höchst am 31. Mai und 1. Juni. Das Spiel um Platz drei gewann die JSG Steinbach/Dittlofrod mit 3:0 gegen den SV Haimbach.

Das Turnier war gleichzeitig die Hessenmeisterschaft für D-Junioren. Entsprechend motiviert brannten die Mannschaften von Beginn an ein Feuerwerk furiosen Angriffsfußballs ab. Bereits in der Vorrunde fielen 35 Tore, von denen die späteren Finalisten alleine 9 erzielten. Die rund 200 Zuschauer jedenfalls waren zufrieden, zumal der Wettergott mitgespielt und der Veranstaltung traumhaftes Frühlingswetter mit strahlendem Sonnenschein beschert hatte.

Der Superkick wird gemeinsam von der AOK, dem Hessischen Fußball-Verband und der Eintracht-Fußballschule ausgerichtet. Dieter Bock, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der AOK Hessen, begründet das Engagement seines Unternehmens mit handfesten Fakten: „Die jüngsten Schuleingangsuntersuchungen zeigen, dass in Hessen über 11% aller Kinder übergewichtig sind. Das Einstiegsalter für Nikotin und Alkohol liegt derzeit bei elf Jahren. Diesen negativen Trend müssen wir umkehren – hier ist Handeln angesagt. Und genau deshalb ist es wichtig, dass wir auch durch geeignete Präventionsprojekte so früh wie möglich anfangen gegenzusteuern.“

Für die AOK Hessen sei es dabei besonders wichtig, einen langfristigen Effekt zu erzielen: „Was wir uns als Gesundheitskasse wünschen sind Kinder, die dauerhaft Freude an der Bewegung haben und die sich für einen aktiven, gesunden Lebensstil begeistern. Dafür ist Jugendfußball genau der richtige Hebel.“

Auf die Sieger des Hessenfinales wartet – neben der Teilnahme am Superkick in Frankfurt – noch ein ganz besonderes Schmankerl. Sie werden zu Beginn der kommenden Bundesligasaison in den Genuss kommen, vor einem Spiel der Frankfurter Eintracht auf den Trainingsplätzen vor der Commerzbankarena mit der Eintracht-Fußballschule zu trainieren. Klar, dass der gemeinsame Besuch des Spiels im Anschluss ebenfalls auf dem Programm steht.

Charly Körbel, Chef der Eintracht-Fußballschule und Bundesliga-Rekordspieler, zeigte sich von den Leistungen der Spieler in Stadtallendorf mehr als angetan: „Schon im letzten Jahr war ich von der Qualität der Mannschaften begeistert. 2008 scheint es noch mal eine Verbesserung gegeben zu haben. Wenn die Entwicklung so weitergeht, mache ich mir um die Zukunft des hessischen Fußballs keine Sorgen.“

Körbel selbst begann mit 17 Jahren als Vorstopper bei Eintracht Frankfurt, blieb dem Verein als aktiver Spieler zwanzig Jahre treu und gewann mit der Eintracht u.a. den Uefa-Cup. Heute leitet er die Eintracht-Frankfurt-Fußballschule. Sie verfügt über 20 Trainer und hat seit 2001 mehr als 15.000 Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen 7 und 13 Jahren den Spaß am Umgang mit dem runden Leder vermittelt.

Pressekontakt

Ansprechpartner für diese Pressemitteilung
Stephan Gill - 06172/272-144 oder Stephan.Gill@he.aok.de