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Mit dem Rad zur Arbeit: Mehr Hessen auf dem Sattel als jemals zuvor

Gemeinsame Aktion von AOK Hessen und ADFC Hessen vor dem Abschluss

28.08.2008

11.400 Menschen aus über 1.150 hessischen Betrieben sind in diesem Sommer mit dem Rad zur Arbeit gefahren. Die gemeinsame Aktion von AOK Hessen und ADFC Hessen hat damit deutlich mehr Resonanz hervor gerufen als in den Vorjahren. Die Idee des Aufrufes war es, mehr Bewegung in den Alltag zu bringen, ohne dabei gleich ins Schwitzen zu kommen.

Den Teilnehmerrekord hält die Stadt Frankfurt mit 479 Personen. Viele haben deutlich mehr als die geforderten zwanzig Radfahrtage absolviert. Die Mehrzahl blieb zwar unter einer täglichen Gesamtstrecke von zehn Kilometern, einige wenige Radbegeisterte haben zeitweise jedoch bis zu dreißig oder vierzig Kilometer zurück gelegt. Auf die Anzahl der Kilometer kam es jedoch nicht an. Ziel der Aktion ist ein Beitrag für mehr Gesundheit und Wohlbefinden. „Das ist bei überschaubaren Strecken bei weitem angenehmer und gesünder als mit dem Auto, für das man schließlich auch noch einen Parkplatz finden muss“, sagt Christine Rhodes vom ADFC Hessen. „Um messbare positive Effekte zu erzielen, beispielsweise um die Infarktwahrscheinlichkeit zu senken, reichen 20 bis 30 Minuten auf dem gesündesten Verkehrsmittel täglich aus, wenn man dieses Pensum über Jahre hält“, meint Ursula auf der Heide, Abteilungsleiterin des Vertriebs bei der AOK Hessen. Sie erinnert daran, dass die Teilnehmer bis spätestens Mitte September ihren ausgefüllten Aktionskalender bei der AOK Hessen oder bei ihrem Koordinator im Betrieb abgeben.

Vorteile gegenüber dem Auto
Tatsächlich haben viele Arbeitnehmer ihre tägliche Fahrzeit auf dem Rad durch die Aktion entweder erheblich gesteigert oder konnten von Kollegen erstmals überredet werden, in der Gruppe mitzufahren. So auch Thorsten Fratzer, Biologielaborant bei Novartis in Marburg. „Der Trainingseffekt ist überdeutlich, ich bin fitter als vorher“, erzählt er. Zwar braucht er für die acht Kilometer zum Arbeitsort jetzt dreißig statt zehn Minuten mit dem Auto, doch auch im September und darüber hinaus will er in die Pedale treten. Irmgard Bayer hingegen braucht nur geringfügig länger mit dem Rad als mit dem PKW. Die Mitarbeiterin des Betriebsrates bei RWE Biblis sieht sich eher als „Schönwetterfahrerin“, die zahlreiche Kolleginnen und Kollegen für eine Teilnahme begeistern konnte: „Bei uns hatten sich 70 Teilnehmer spontan für die Aktion angemeldet, so viele wie noch nie.“ Einer, der auch im Winter auf dem Sattel sitzt, ist Peter Rust. Der Jurist bei der Stadt Kassel lässt sich höchstens von Eis und Schnee abhalten. „Manchmal trifft man auch ein bekanntes Gesicht, außerdem ist man an der frischen Luft. Motorisiert hat man hingegen hohe Spritkosten und weniger Abwechslung“, meint er.

Finale in Wiesbaden
Am 29. Oktober wird die hessische Abschlussveranstaltung zu „Mit dem Rad zur Arbeit“ im Rathaus Wiesbaden stattfinden. Hier werden die Gruppen- und Einzelpreise übergeben. Es werden um die 100 Besucher erwartet.

Pressekontakt

Ansprechpartner für diese Pressemitteilung
Riyad Salhi - 06172 272-143 oder Riyad.Salhi@he.aok.de