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Medizinische Fachangestellte in Hessen 2020 besonders häufig wegen Covid-19 krankgeschrieben

Bad Homburg. Medizinische Fachangestellte waren von März bis Oktober 2020 in Hessen am stärksten von Krankschreibungen im Zusammenhang mit Covid-19 betroffen. Eine Analyse der Arbeitsunfähigkeitsdaten der AOK-Mitglieder durch das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) zeigt, dass in diesem Zeitraum 3.104 je 100.000 Beschäftigte in dieser Berufsgruppe krankheitsbedingt im Zusammenhang mit Covid-19 an ihrem Arbeitsplatz gefehlt haben. Damit liegt deren Betroffenheit fast das Dreifache über dem hessischen Durchschnittswert von 1.094 Be-troffenen je 100.000 AOK-versicherten Beschäftigten.

Über 8.000 Beschäftigte krankgeschrieben

Auch Berufstätige in der Betreuung und Erziehung von Kindern (z.B. Lehrerinnen und Lehrer) waren überdurchschnittlich oft im Zusammenhang mit Covid-19 arbeitsunfähig. Bezogen auf den Zeitraum von März bis Oktober 2020 stehen sie mit 2.701 Erkrankten je 100.000 Beschäftigten ebenfalls ganz vorne auf der Liste.

Insgesamt erhielten von den 797.000 AOK-versicherten Erwerbstätigen von März bis Oktober 2020 circa 8.700 Beschäftigte von einer Ärztin oder einem Arzt eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung im Zusammenhang mit einer Covid-19-Diagnose. Das entspricht 1.094 je 100.000 AOK-versicherten Beschäftigten.

Bei weniger als der Hälfte der betroffenen Beschäftigten wurde der gesicherte Nachweis der Infektion auf der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung dokumentiert (46,4 Prozent). Bei den übrigen Fällen wurde auf den Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ein klinischer Covid-19-Verdacht ohne Virusnachweis dokumentiert.