Angebot anzeigen für:
Kontakt zu meiner AOK Hessen
Ort/Kasse korrigieren
Beratungscenter werden geladen ...

Kürzer in der Klinik nach Wirbelsäulenoperation

AOK Hessen schließt mit Klinikum Offenbach Vertrag zur Integrierten Versorgung

15.02.2008

Ein neuer Vertrag zur Integrierten Versorgung in Offenbach soll den Klinikaufenthalt von jüngeren Neurochirurgiepatienten deutlich verkürzen. Bei älteren Menschen und bei Begleiterkrankungen wird der Eingriff in der Klinik mit einer stationären Nachbeobachtung von etwa acht Tagen empfohlen. Wirbelsäuleneingriffe bei jüngeren Patienten niedriger Risikostufe sind mit einer Krankenhausverweildauer von zwei bis drei Tagen vertretbar. So wurde zwischen der AOK Hessen, dem Klinikum Offenbach GmbH, Bereich Neurochirurgie und der Neurochirurgischen Gemeinschaftspraxis Offenbach zum 1. Dezember 2007 ein Integrierter Versorgungsvertrag zur Behandlung dieser Patienten abgeschlossen.

„Dadurch wird die jahrelange gute Zusammenarbeit aller Partner weiter vertieft, zum Vorteil der Patienten, die früher wieder in ihr gewohntes Umfeld kommen. Außerdem werden die Operationen noch früher terminiert“, sagt PD Dr. Peter T. Ulrich, Leiter der Neurochirurgischen Klinik der Klinikum Offenbach GmbH. Immer mehr Menschen leiden aufgrund von Verschleißerscheinungen der Wirbelsäule an Arm-, Rücken- oder Beinschmerzen. Nicht selten ist ein Bandscheibenvorfall oder eine Verengung des Wirbelkanals die Ursache. Wenn durch konservative Behandlungen keine ausreichende Besserung erzielt werden kann, so hilft in vielen Fällen eine neurochirurgische Operation. In der Neurochirurgischen Klinik werden neben den mikrochirurgischen Standardeingriffen bei Bandscheibenvorfällen und Wirbelkanalverengungen auch stabilisierende Operationen im Bereich der gesamten Wirbelsäule bei degenerativen Leiden und bei Tumoren der Wirbelsäule mit Beeinträchtigung der Stabilität vorgenommen. „Mit der Kooperation werden Versorgungslücken im Rhein-Main-Gebiet endgültig geschlossen. Besonders hervorzuheben ist die 10-tägige Rufbereitschaft nach der Operation. Die Patienten werden mit ihren Fragen und Anliegen nicht allein gelassen“, so Matthias Grün, verantwortlich für Integrierte Versorgung bei der AOK Hessen.

Die Patienten werden im Dr. Erich Rebentisch-Zentrum am Klinikum Offenbach durch die Ärzte der Neurochirurgischen Gemeinschaftspraxis operiert, auf der Station 41 im Klinikum von den Operateuren und dem Pflegepersonal des Klinikums nachbetreut. Sollte eine längere Behandlung erforderlich werden und die Möglichkeiten eines Großklinikums genutzt werden müssen, ist auch dies vertraglich gewährleistet. Die qualifizierte und den individuellen Erfordernissen der Wirbelsäulen-Patienten angepasste Versorgung wird durch die engere Verzahnung ambulanter und stationärer Einrichtungen weiter verbessert.

Pressekontakt

Ansprechpartner für diese Pressemitteilung
Riyad Salhi - 06172 272-143 oder Riyad.Salhi@he.aok.de