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Hessen befürchtet vierte Corona-Welle

Bad Homburg. Eine aktuelle telefonische Befragung im Auftrag der AOK Hessen durch Insa Consulere bei 1.000 in Hessen wohnenden Personen ab 18 Jahren zeigt: Viele befürchten trotz der sehr positiven Entwicklung im den vergangenen Wochen eine vierte Corona-Welle.

Der nahende Sommer ist offenbar noch von Optimismus geprägt, doch für die kälteren Monate ist das Gesamtbild auffallend gedämpft: Wegen Mutationen, einer möglicherweise nicht erreichten Herdenimmunität oder zu schnellen Lockerungen gehen 41 Prozent der Befragten davon aus, dass eine vierte Corona-Welle drohe. Gleichzeitig hegt aber über die Hälfte (52 Prozent) eine eher geringe oder sehr geringe Befürchtung dieser Art.

Gefragt wurde auch, wie viele von ihnen wegen der Pandemie derzeit ganz oder teilweise im Home Office tätig sind: Es sind 38 Prozent der Gesamtbevölkerung, wobei 57 Prozent das wiederum verneinen. Die Arbeit von Zuhause steigert das Wohlbefinden deutlich oder etwas bei 40 Prozent in dieser Gruppe, bei 30 Prozent überwiegen jedoch negative Zuordnungen. Weitere 26 Prozent geben „teils/teils“ an bezogen auf die gesundheitlichen Auswirkungen des Home Office. Das Ergebnis ist auch hier wieder sehr durchmischt.

Eine weitere Frage beschäftigte sich mit wiedererlangten Freiheiten. 22 Prozent der Hessinnen und Hessen meinen, für vollständig Geimpfte sollte der Zutritt zu Restaurants, Partys und Konzerten so sein wie vor der Pandemie, ohne weitere Einschränkungen. Weitere 49 Prozent sehen das weitest gehend genauso, halten jedoch die Abstands- und Maskenpflicht für weiterhin wichtig. Wiederum 22 Prozent meinen, es sollten exakt dieselben Regeln bzw. Einschränkungen gelten wie für Nicht-Geimpfte.