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AOK: Weniger Krebspatienten in Kliniken

10.07.2013

2012 gab es unter den 1,5 Millionen hessischen AOK-Versicherten deutlich weniger stationär wegen Krebs im Krankenhaus behandelte Patienten als in den Vorjahren. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Auswertung, die von der Gesundheitskasse heute in Bad Homburg präsentiert worden ist. Demnach wurden 2009 noch rund 17.000 Kunden wegen einer sog. bösartigen Neubildung stationär behandelt, 2012 waren es knapp 11.000. Das entspricht einem Rückgang um fast 35 Prozent.

Mit Abstand am häufigsten werden die Verdauungsorgane, z.B. Magen oder Darm, von Krebs befallen. Wegen dieser Form mussten im vergangenen Jahr 2.400 AOK-Versicherte stationär behandelt werden. Mit 203 Fällen am seltensten kam Knochen- und Gelenkknorpelkrebs vor. Der Trend zu deutlich zurückgehenden stationären Krebsfallzahlen zieht sich durch sämtliche Erscheinungsformen. Besonders stark zurückgegangen sind die Zahlen im Kreis Bergstraße. Hier sank die Zahl der stationär behandelten Krebspatienten in den vergangenen vier Jahren um über 30 Prozent. AOK-Experten erklären den landesweiten Rückgang vor allem mit verbesserten ambulanten Therapiemöglichkeiten.