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AOK Hessen weiter auf Wachstumskurs

13.12.2011

Heute verabschiedete der Verwaltungsrat  der AOK Hessen in Frankfurt den in Einnahmen und Ausgaben ausgeglichenen Haushaltsplan für das kommende Jahr mit einem Gesamtvolumen von rund 4,4 Mrd. Euro. Positive Konsequenz für die 1,5 Millionen Versicherten: Die hessische AOK wird auch im kompletten Jahr 2012 auf einen Zusatzbeitrag verzichten.

„Mit dem Verzicht auf einen Zusatzbeitrag senden wir ein klares Signal an unsere Versicherten. Trotz insgesamt steigender Gesundheitsausgaben bleibt der Preis von Hessens größter Krankenkasse stabil. Und das in einem Marktumfeld, in dem einige kleinere Kassen in erhebliche finanzielle Schwierigkeiten geraten sind und zum Teil sogar schließen mussten. Auch in schwierigen Zeiten bietet die AOK Hessen ihren Versicherten Sicherheit und Solidität“, erläuterten Brigitte Baki und Dr. Werner Scherer, Vorsitzende des Verwaltungsrates.

Trotz der positiven Gesamtsituation bleibt es allerdings auch 2012 dabei: Die Ausgabenentwicklung in der gesamten Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) verläuft weiterhin expansiv. So muss die AOK Hessen im nächsten Jahr 2,3% mehr pro Versicherten aufwenden als im Vorjahr. Damit liegt die Ausgabensteigerung erneut oberhalb der zu erwartenden Steigerung der Grundlohnsumme der GKV in Höhe von 2,2 Prozent – und das, obwohl diese 2012 besonders stark ausfallen wird. Die größten Ausgabenblöcke bilden der Krankenhausbereich mit einem Anteil von fast 39 Prozent, die Arzneimittel mit 18 Prozent und die ambulante ärztliche Versorgung mit 16 Prozent.

Ein erstes positives Fazit des zu Ende gehenden Jahres zog Vorstandschef Fritz Müller: „Wir blicken auf ein erfolgreiches Jahr 2011 zurück, in dem wir – wie schon 2010 – mehrere zehntausend Kunden gewinnen konnten. Wir sind auch 2012 klar auf Wachstumskurs. Dafür sind wir gut aufgestellt. Sowohl was den Preis angeht als auch hinsichtlich unserer Produkte und unseres Services.“

Pressekontakt

Ralf Metzger, 06172 272 161