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AOK Hessen setzt auf Erfolgsfaktor Familie

Gesundheitskasse schafft familienbewusste Arbeitswelt / Veranstaltung in Berlin

30.05.2008

Bad Homburg. Als einzige Krankenkasse bundesweit gehört die AOK Hessen zu den vom Bundesfamilienministerium nominierten Unternehmen, die sich im besonderen Maße für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf einsetzen. In der Kategorie „Innovation“ findet sie sich unter den 5 besten Unternehmen von insgesamt 500 wieder. Honoriert werden damit umfangreiche Service-Angebote für die Beschäftigten der Gesundheitskasse. Die Preisverleihung zum Wettbewerb „Erfolgsfaktor Familie“ fand gestern unter Vorsitz von Familienministerin Ursula von der Leyen in Berlin statt. Die AOK Hessen wurde durch den Vorsitzenden des Vorstandes, Fritz Müller, vertreten.

Bereits im Jahr 2003 hatte er das Konzept „Chancengleichheit für Frauen und Männer bei der AOK Hessen“ angestoßen. „Vor allem fördern wir Leistungs- und Kreativitätspotenziale von Frauen, ohne die Männer aus dem Blick zu verlieren. Damit verbessern wir die Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die dort formulierten Maßnahmen leisten zudem einen wesentlichen Beitrag zu den Unternehmenszielen und verschaffen uns ökonomische Vorteile“, sagt Müller. Zwei Drittel der rund 3.800 Beschäftigten sind weiblich. Fast jeder dritte Arbeitnehmer ist eine Teilzeitkraft, darunter mehrheitlich Frauen. Das Engagement der AOK Hessen beinhaltet zum Beispiel, dass Tages- und Notmütter kurzfristig gefunden, Ferienbetreuungsmöglichkeiten vermittelt und verstärkt flexible Lösungen hinsichtlich des Arbeitsortes gesucht werden. Der Anteil von Frauen in Führungspositionen wurde erhöht, ein Mentoring-Programm eingeführt. Damit werden Frauen in ihrer derzeitigen Position gestärkt und bei der Übernahme verantwortungsvoller Positionen unterstützt. Weiterhin wurde ein internes Netzwerk installiert, um den Austausch zwischen den Mentees zu forcieren. Das Elternzeitprogramm „Fit für Beruf und Familie“ will den Kompetenzerhalt und die Wiedereingliederung von Müttern und Vätern verbessern. Außerdem hat die Gesundheitskasse pflegende Mitarbeite-rinnen und Mitarbeiter mit einem fünfteiligen Pflegekompetenz-Training unterstützt. Darüber hinaus gibt es Einzelberatungen, wie man Beruf, Pflege und Familie miteinander vereinbaren kann, bei Bedarf werden z. B. Heime vermittelt.

Müller spricht diesbezüglich von einer Kulturveränderung, die über reine Personalentwicklung weit hinaus geht: „Eine auf Chancengleichheit ausgerichtete Personalpolitik ist immer auch eine betriebswirtschaftliche Größe. Dafür braucht man jedoch einen langen Atem, Veränderungen dieser Art sind nicht von jetzt auf gleich umsetzbar.“ Im Jahr 2007 wurde das bestehende und ständig weiter entwickelte Konzept durch einen weiteren Baustein erweitert, der „Generationenvielfalt“. Hierbei geht es darum, die Kompetenzen älterer Arbeitnehmer zu stärken. Gleichzeitig will man für jüngere Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als Arbeitgeber attraktiv bleiben.

Pressekontakt

Ansprechpartner für diese Pressemitteilung
Riyad Salhi - 06172 272-143 oder Riyad.Salhi@he.aok.de