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AOK Hessen kommt Pflegediensten entgegen

Neuer Rahmenvertrag vermindert Bürokratie: Mehr Zeit für die Patienten

27.03.2008

Bad Homburg. Gemeinsam mit der Hessischen Dienstleistungsgesellschaft für Pflegeeinrichtungen (HDP) hat die AOK Hessen einen zukunftsweisenden Rahmenvertrag geschlossen, der ab dem 1. April gelten wird. Mit ihm soll die verwaltungstechnische Abwicklung der Häuslichen Krankenpflege deutlich einfacher ablaufen. Vereinbart wurden ebenfalls bindende Qualitätsstandards, an denen sich alle beteiligten Pflegedienste orientieren werden. Das Dokumentationssystem soll zudem vereinheitlicht werden.

Ressourcensparend für alle Beteiligten ist das neue Vorgehen bei Vergütungs- und Vertragsangelegenheiten: Am Tisch sitzen nunmehr die HDP und die AOK Hessen, anstatt mit den hessischen Pflegediensten einzeln zu verhandeln. Geeinigt hat man sich auch darauf, Tagespauschalen statt Einzel-leistungsvergütungen umzusetzen. Darin enthalten sind Wegepauschalen und sämtliche Nebenkosten. Die Berechnung der Leistungen wird dadurch stark vereinfacht, weil nicht mehr jeder einzelne Posten gegenüber der Krankenkasse angegeben werden muss. Der nicht geringe Aufwand zur Vorbereitung von Budgetverhandlungen entfällt in weiten Teilen. Positiv daran ist in erster Linie, dass die Pflegedienste von administrativen Tätigkeiten entlastet werden und sich stärker auf ihre pflegerische Aufgabe konzentrieren können. „Der Rahmenvertrag ist ein entscheidender Schritt in Richtung Entbürokratisierung und ein wichtiger Qualitätsimpuls. Denn je mehr Zeit ein Pflegedienst für seine Patienten hat, desto besser fühlen sie sich versorgt“, sagt Rolf Schkölziger, verantwortlich für Vertragsmanagement im Bereich Häusliche Krankenpflege bei der AOK Hessen. Darüber hinaus ergeben sich Kostenvorteile, weil die HDP Einkaufspools bilden wird.

Pressekontakt

Ansprechpartner für diese Pressemitteilung
Riyad Salhi - 06172 272-143 oder Riyad.Salhi@he.aok.de