Betriebliche Gesundheit im April

Lesen Sie im AOK-Arbeitgeber-Newsletter: Mit dem Rad zur Arbeit 2026 * Sparkasse Chemnitz: Erste Hilfe für die Psyche * Regionale Laufveranstaltungen 2026 * Konferenz setzt Fokus auf achtsame Führung im Handel * Höchststände bei Krankschreibungen setzen sich auch 2025 fort * Neue Kooperation: BGM im Goodyear-Werk Riesa * Präkrastination: Stress statt Arbeitserleichterung * Rauchfrei im Mai: jetzt Beschäftigte motivieren * Frühlingsaktionen im Betrieb * Homeoffice oder Arbeit vor Ort: was Innovation und Gesundheit wirklich fördert * Signale für Quiet Quitting erkennen

Mit dem Rad zur Arbeit 2026: Radeln lohnt sich

Die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ (MdRzA) ist seit vielen Jahren der richtige Weg, sich abzustrampeln: auf dem Fahrrad, auf dem Arbeitsweg, für Gesundheit und Umwelt. Es gibt viele gute Gründe, wieder dabei zu sein: Sie tanken viel frische Luft und ihr Auto weniger Sprit. Sie bewegen sich mehr und dem Klima bleibt schädliches Kohlendioxid erspart. Kostengünstig ist das Fahrradfahren ohnehin.

Warum also mitradeln?

  • Glückshormone statt Pendler-Frust: Radfahren macht nachweislich bessere Laune und spart CO2.
  • Das Herz sagt Danke: Ein niedrigerer Ruhepuls und mehr Ausdauer sind inklusive.
  • Baum-Bonus: Für alle 1.500 km pflanzt die AOK PLUS einen Baum – letztes Jahr war das ein ganzer Wald aus mehr als 3.850 Bäumen.

Arbeitgeber können die Aktion für Teambuilding und Gesundheitsförderung nutzen.

So einfach ist Mitmachen: Ihre Beschäftigten melden sich einzeln oder gemeinsam unter mdrza.de an. Von Mai bis August fahren sie so oft wie möglich mit dem Rad zur Arbeit. Fahrten rund ums Homeoffice und Teilstrecken zählen ebenfalls. Schon ab 20 geradelten Arbeitstagen gibt es attraktive Preise zu gewinnen. Und die AOK PLUS pflanzt für jede 1.500 gefahrene Kilometer einen Baum in Sachsen oder Thüringen.

Weitere Informationen finden Sie im AOK-Fachportal für Arbeitgeber.

Auf der Aktions-Website mdrza.de  finden Sie alle Informationen zu Anmeldung, Ablauf und Teilnahme sowie verschiedene Aktionsmedien zum Download. Außerdem können Arbeitgeber in einem kostenlosen Schnell-Check erfahren, wie fahrradfreundlich ihr Unternehmen wirklich ist.

Auch wenn Sie erwägen, Ihren Mitarbeitenden die Möglichkeit zum Fahrrad-Leasing anzubieten, finden Sie dort Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Thema.

Sparkasse Chemnitz: Erste Hilfe für die Psyche

In der Sparkasse Chemnitz wurden zehn Mitarbeitende in Kooperation mit der AOK PLUS zu Psychologischen Ersthelfenden ausgebildet. Im Rahmen einer Analyse ergab sich, „dass psychische Gesundheit bei uns im Betrieb eine immer größere Bedeutung bekommt. Umso besser, dass Menschen für dieses Thema ausgebildet und sensibilisiert werden“, sagt Doreen Dehrbeck, betriebliche Gesundheitsmanagerin.

Das Projekt mit der AOK PLUS vermittelte nicht nur psychologische Grundlagen und Erste-Hilfe-Maßnahmen, sondern setzte auch auf praxisnahe Anwendung. „Ein echter Mehrwert für die Belegschaft“, ergänzt Dehrbeck. Besonders geschätzt wurden der offene Austausch und anonyme Fallbesprechungen. Auch ein Impulsvortrag für Führungskräfte fand großen Anklang. Weitere Seminare sowie Auffrischungsworkshops sind bereits in Planung, um das Thema psychische Gesundheit nachhaltig im Unternehmen zu verankern.

P.S.: Die große Gesundheitsinitiative der AOK PLUS steht unter dem Motto „Dein PLUS fürs gesündere Ich“. Ob Bewegung, Ernährung, mentale Gesundheit oder Vorsorge – gemeinsam machen wir Gesundheit einfach und alltagstauglich. Sie wollen mehr über Ihre mentale Gesundheit erfahren? Dann nutzen Sie gern den Self Check.

Zudem finden Sie hier mehr Informationen über die Gesundheitsinitiative und alle weiteren Angebote.

Regionale Laufveranstaltungen 2026

26. April Der 26. VVO-Oberelbe-Marathon findet am 26. April 2026 statt. Es werden verschiedene Altersklassen und Strecken angeboten (Marathon | Halbmarathon | 10 km-Lauf | 5 km-Lauf | 2,7 km-Minimarathon | 400 m-Bambinilauf). Ziel ist jeweils das Heinz-Steyer-Stadion in Dresden.

Weitere Informationen zum Oberelbe-Marathon.

9. Mai Der GutsMuths-Rennsteiglauf lebt und so werden wohl auch zur 53. Ausgabe am 9. Mai 2026 über 16.000 Läuferinnen und Läufer beim „Beliebtesten und größten Crosslauf Europas“ dabei sein. Neben dem obligatorischen Marathonlauf, dem Halbmarathon und der Supermarathonstrecke werden Wanderungen, Nordic-Walking-Strecken, Crossläufe für Kinder und Jugendliche sowie Wettbewerbe für Handbiker und ein Specialcross angeboten.

Es gibt verschiedene Startorte: Oberhof, Eisenach, Neuhaus und Schmiedefeld.

Mehr Informationen zum Rennsteiglauf.

27. Mai Der 19. Firmenlauf Erzgebirge findet am 27. Mai 2026 in Aue statt. Start und Ziel sind der Anton-Günther-Platz. Meldeschluss ist Mittwoch, der 20. Mai, 24:00 Uhr online. Nachmeldungen per Mail und vor Ort sind möglich.

Mehr Infos zum Firmenlauf Erzgebirge.

AOK PLUS und Handelsverband Sachsen: achtsame Führung als Wettbewerbsfaktor

Gesundheit als Ressource: Wie achtsame Führung den Handel stärkt
In Zeiten von Fachkräftemangel und digitalem Wandel ist gesunde Führung kein „Nice-to-have“ mehr, sondern ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. Dass dies die Basis für wirtschaftlichen Erfolg ist, wurde Ende März auf einer gemeinsamen Konferenz der AOK PLUS und Kompass (Bildungswerk des Handelsverbandes Sachsen) in Leipzig deutlich. Als erfahrener Gesundheitslotse begleitete die AOK PLUS die Teilnehmenden dabei, praxisnahe Ansätze für mehr „gesunde Jahre“ im Unternehmen zu finden. Die Teilnehmenden konnten mit konkreten Impulsen für ihren Führungsalltag im Handel und vor allem im Austausch mit anderen Entscheidern der Branche zahlreiche praxisnahe Ansätze zur Stärkung von Gesundheit, Motivation und Leistungsfähigkeit und damit mehr gesunde Jahre der Mitarbeitenden im Unternehmen kennenlernen.

Warum Achtsamkeit?
Für Führungskräfte ist Achtsamkeit ein wirksames Instrument, um den hohen Anforderungen gerecht zu werden. Susanne Krämer, Expertin für Achtsamkeit von der Universität Leipzig, beschreibt es in ihrer Keynote als: „Bewusstes, nicht wertendes Wahrnehmen des Moments. Das hilft nachweislich, Stress zu reduzieren, die Konzentration zu stärken und emotionale Intelligenz zu fördern.“ Durch kurze, praxisnahe Übungen wird dieser Ansatz direkt im Führungsalltag erlebbar.

Vertrauen und Vorbildfunktion
Vorgesetzte wirken entweder als motivierende Ressource oder als Stressor. Thorsten Jannaschk, Geschäftsführer der Region Leipzig der AOK PLUS, betont die unternehmerische Relevanz: „Gerade im Handel, mit hoher Taktung, Kundendruck und personellen Engpässen, entscheidet die Führungskultur darüber, ob Teams stabil bleiben oder ausbrennen.“ Denn gesunde Führung bedeutet nicht „weniger Leistung“. Im Gegenteil, sie bedeutet, Leistung nachhaltig möglich zu machen. Ein gesundheitsgerechter Stil zeichnet sich durch offene Kommunikation, Wertschätzung und psychologische Sicherheit aus. Werden Mitarbeitende in Prozesse eingebunden und fair behandelt, steigt die Bindung langfristig.

Die Veranstaltung wurde von allen Seiten positiv bewertet, verbunden mit dem Wunsch, in einem Folgetermin die Inhalte zu vertiefen.

Mehrwerte aus der Konferenz:

  • Konkrete Impulse für den Führungsalltag im Handel
  • Praxisnahe Ansätze zur Stärkung von Motivation und Leistung
  • Austausch mit anderen Entscheidern der Branche

Machen Sie die Gesundheit zum Leitziel Ihrer Arbeit – für mehr „gesunde Jahre“ Ihrer Mitarbeitenden im Unternehmen. Mehr Impulse für einen gesundheitsgerechten Führungsstil finden Sie im AOK-Programm „Gesund führen“

Höchststände bei Krankschreibungen setzen sich auch 2025 fort

Aktuelle Analysen verdeutlichen, dass die Krankenstände auch im Jahr 2025 ein historisch hohes Niveau verzeichneten. Dennoch gibt es regionale Unterschiede: In Sachsen und Thüringen waren Berufstätige im selben Zeitraum etwas seltener krankgeschrieben. Dies geht aus einer Auswertung der Arbeitsunfähigkeitsdaten der AOK PLUS hervor.

Fehlten im Jahr 2024 an einem Arbeitstag noch 6,7 Prozent der sächsischen Beschäftigten, sank der Krankenstand im vergangenen Jahr leicht auf 6,6 Prozent ab. Sachsen liegt damit weiterhin über dem bundesweiten Durchschnitt aller AOK-Versicherten mit 6,4 Prozent.

Auch Thüringen liegt im bundesweiten Vergleich nach wie vor über dem Durchschnitt. Fehlten im Freistaat im Jahr 2024 an einem Arbeitstag noch 7,5 Prozent der Beschäftigten, sank der Krankenstand im vergangenen Jahr leicht auf 7,3 Prozent ab.

Wie die Zahlen in Ihrer Region aussehen, und weitere Hintergründe finden Sie im Fehlzeiten-Report der AOK.

AOK PLUS und Goodyear-Werk Riesa schließen Kooperationsvertrag im Betrieblichen Gesundheitsmanagement

Die AOK PLUS und das Goodyear-Werk in Riesa haben eine Kooperationsvereinbarung im Bereich des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) abgeschlossen. Ziel der Partnerschaft ist es, die Gesundheit, Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden der Beschäftigten nachhaltig zu stärken.

Im Rahmen der Zusammenarbeit bringt die AOK PLUS ihre Expertise in den Bereichen Prävention, Gesundheitsförderung und Beratung ein. Gemeinsam mit dem Goodyear-Werk Riesa werden bedarfsgerechte Maßnahmen entwickelt, die auf die spezifischen Anforderungen der Belegschaft abgestimmt sind. Dazu zählen unter anderem Gesundheitsanalysen, Informationsangebote sowie praxisorientierte Programme zur Förderung eines gesunden Lebensstils.

„Mit dieser Kooperation schaffen wir eine wichtige Grundlage für eine nachhaltige Gesundheitsförderung im Unternehmen“, erklärt Regionalcenterleiterin Regina Schulze von der AOK PLUS. „Unser Ziel ist es, die Mitarbeitenden langfristig zu unterstützen und ihre Gesundheit aktiv zu stärken.“

Werksleiter Jan Senkbeil vom Goodyear-Werk Riesa sieht in der Zusammenarbeit einen bedeutenden Schritt: „Die Gesundheit unserer Beschäftigten hat für uns einen hohen Stellenwert. Durch die Partnerschaft mit der AOK PLUS können wir unsere bestehenden Maßnahmen gezielt weiterentwickeln.“

Beide Partner streben eine langfristige Zusammenarbeit an und setzen auf eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Maßnahmen im Betrieblichen Gesundheitsmanagement.

Präkrastination: Stress statt Arbeitserleichterung

Wenn Beschäftigte ihre Aufgaben immer sofort erledigen, anstatt in Ruhe Prioritäten zu setzen, kann es sich um Präkrastination handeln. Diese Form der Übermotivation ist das Gegenteil der Prokrastination („Aufschieberitis“). Eine Studie der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr in Hamburg belegt, dass Präkrastination im Berufsleben vielfältige Gründe haben kann. Dazu gehören beispielsweise Ängste, rigides Pflichtgefühl oder ein perfektionistisches Kontrollbedürfnis. Dabei sei der Aktionismus nicht immer effizient und könne der Gesundheit schaden. Mögliche Folgen der Präkrastination sind dauerhafter Stress und Überlastung, verbunden mit einer Zunahme der Fehlerhäufigkeit. All das kann im schlimmsten Fall unter anderem zu psychischen Belastungen, Schlafstörungen, Depression oder Burn-out führen.

Strukturen, die gesunde Arbeitsweisen fördern, sind das A und O. Das können Arbeitgeber konkret tun, um den ungesunden Auswirkungen von Präkrastination entgegenzuwirken:

  • Sprechen Sie offen über Präkrastination im Team und mit dem Betriebsrat
  • Setzen Sie sich und Ihren Mitarbeitenden klare Prioritäten bezüglich der Arbeitsaufgaben und weisen Sie feste Rollen zu
  • Legen Sie gemeinsam feste Fokuszeiten im Team fest
  • Unterstützen Sie bei der Selbstorganisation, zum Beispiel mithilfe einer zweiwöchigen Zeitanalyse. Darin halten Sie fest, wie viele Stunden mit welchen Aufgaben verbracht werden
  • Organisieren Sie Handy-freie Meetings
  • Führen Sie eine feste Pausenkultur ein, gehen Sie mit gutem Beispiel voran

Tipps für eine gesunden Pausengestaltung erhalten Sie Im AOK-Fachportal für Arbeitgeber. Mehr erfahren.

Ein gutes Zeitmanagement erleichtert die Vereinbarkeit von Job und Privatleben. Drei exemplarische Methoden werden ebenfalls im Fachportal vorgestellt. Mehr erfahren.

Die AOK hat weitere nützliche Hintergrundinformationen zum Thema Präkrastination zusammengestellt.

Rauchfrei im Mai: jetzt Beschäftigte motivieren

Im Mai startet wieder die bundesweite Mitmachaktion „Rauchfrei im Mai“. Das Programm richtet sich an alle, die mit dem Rauchen aufhören möchten, und bietet während der Aktionszeit gezielte Unterstützung, Motivation und praktische Tipps. Zusätzlich gibt es die Chance auf attraktive Gewinne. Die Anmeldung ist noch bis zum 30. April möglich.

Auch Unternehmen können einen wichtigen Beitrag leisten, indem sie Beschäftigte beim Rauchstopp unterstützen:

  • Auf die Aktion „Rauchfrei im Mai“ aufmerksam machen, zum Beispiel über interne Kommunikation, Aushänge oder das Intranet
  • Das Thema Rauchfreiheit aktiv im Betrieb ansprechen und Beschäftigte zur Teilnahme motivieren
  • Führungskräfte ermutigen, mit gutem Beispiel voranzugehen, um so die Glaubwürdigkeit zu stärken
  • Eine gesundheitsorientierte Unternehmenskultur fördern
  • Ergänzende betriebliche Angebote zur Tabakentwöhnung bereitstellen

Die Aktion „Rauchfrei im Mai“ wird vom Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung veranstaltet und von der Deutschen Krebshilfe sowie dem Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit gefördert.

Weitere Tipps und Unterstützung für einen rauchfreien Betrieb finden Sie im AOK-Fachportal für Arbeitgeber.

Frühlingsaktionen im Betrieb

Der Fehlzeiten-Report 2024 der AOK hat herausgefunden, dass Beschäftigte, die sich ihrem Unternehmen emotional verbunden fühlen, seltener krank sind. Der Frühling ist ideal, um gemeinsam im Betrieb aktiv zu werden. Gerade in kleinen Unternehmen lassen sich unkomplizierte Aktionen umsetzen, die das Miteinander stärken und die Gesundheit fördern. Schon kleine gemeinsame Aktivitäten können also viel bewirken und das Wohlbefinden im Team steigern.

Tipps für kleine, leicht umsetzbare Aktionen:

  • Gemeinsamer Frühjahrsputz: Ob Werkstatt, Büro oder Außenbereich, gemeinsam anpacken bringt Bewegung und stärkt das Wirgefühl
  • Pflanzaktionen: Blumen, Gemüse oder Kräuter auf dem Betriebsgelände, im Hof oder auf der Fensterbank sorgen für Aktivitäten an der frischen Luft, gesunde Snacks und ein angenehmes Arbeitsumfeld
  • Teilnahme an lokalen Gesundheitstagen: Viele Städte und Gemeinden bieten im Frühling Gesundheitstage oder Sportevents an. Die gemeinsame Teilnahme motiviert und verbindet
  • Gemeinsame Bewegungspause draußen: Kurz spazieren oder dehnen stärkt Team und Gesundheit
  • Meetings im Freien: Besprechungen nach draußen verlegen bringt frische Impulse

Solche Aktionen lassen sich flexibel und mit wenig Aufwand gestalten und ermöglichen es allen Beschäftigten, sich nach ihren Möglichkeiten einzubringen, unabhängig von der Betriebsgröße.

Die AOK unterstützt Betriebe mit vielfältigen Angeboten zur betrieblichen Gesundheit. Weitere Informationen finden Sie im AOK-Fachportal für Arbeitgeber.

Homeoffice oder Arbeit im Betrieb: was Innovation und Gesundheit wirklich fördert

Eine Studie des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation zeigt: Die Innovationskraft von Beschäftigten hängt stark von den Arbeitsbedingungen ab. Weder reines Homeoffice noch ausschließliches Arbeiten im Betrieb bieten die besten Voraussetzungen. Entscheidend ist, dass Unternehmen kreative Freiräume und strukturelle Rahmenbedingungen schaffen, damit Ideen entstehen und umgesetzt werden können.

Innovation gelingt vor allem dort, wo flexible Arbeitsmodelle, eine offene Unternehmenskultur und gesundheitsförderliche Strukturen zusammentreffen. Kreativität braucht Austausch, aber auch Rückzugsmöglichkeiten. Gleichzeitig spielen Führung, Qualifizierung und die Gestaltung der Arbeitsumgebung eine zentrale Rolle für das Wohlbefinden und die Innovationskraft der Beschäftigten.

Fünf Hebel für mehr Innovation und Gesundheit im Unternehmen:

  • Arbeitsorganisation flexibel gestalten: Wechsel zwischen Arbeiten im Homeoffice und vor Ort ermöglichen, um konzentriertes Arbeiten und kreativen Austausch zu fördern
  • Führung stärken: Führungskräfte für gesundheitsorientiertes und wertschätzendes Verhalten sensibilisieren und weiterbilden
  • Zusammenarbeit fördern: Strukturen schaffen, die Teamarbeit und informellen Austausch, auch digital, unterstützen
  • Arbeitsumgebung optimieren: Ergonomische und inspirierende Arbeitsplätze bereitstellen, die Bewegung und Wohlbefinden fördern
  • Qualifizierung ausbauen: Beschäftigte regelmäßig zu gesundheitsförderlichem Arbeiten und neuen Arbeitsformen schulen

Weitere Informationen zur gesunden Arbeitsgestaltung bietet das AOK-Fachportal für Arbeitgeber. Mehr erfahren.

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Gesund im Homeoffice

Wie gelingt gesundes und produktives Arbeiten im Homeoffice? Das AOK-Fachportal für Arbeitgeber bietet Informationen, Praxistipps und rechtliche Hinweise rund um Arbeitsorganisation, Ergonomie und die Förderung von Gesundheit beim mobilen Arbeiten.

Signale für Quiet Quitting erkennen

Quiet Quitting, das „stille Kündigen“, beschreibt, dass Beschäftigte sich auf ihre Kernaufgaben beschränken und keine zusätzlichen Aufgaben mehr übernehmen. Sie setzen klare Grenzen, um ihre Life-Balance zu schützen. Häufige Auslöser sind anhaltender Stress, fehlende Wertschätzung oder strukturelle Probleme im Unternehmen.

Laut einer Analyse der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) zählt rund ein Drittel der Beschäftigten in Deutschland zu den sogenannten „Quiet Quittern“: Sie tun bei der Arbeit nur noch, was vertraglich vereinbart ist. Die Mehrheit der Beschäftigten bleibt jedoch weiterhin engagiert.

Damit Quiet Quitting nicht zur Belastung für das Team wird, sind eine wertschätzende Unternehmenskultur und offene Kommunikation entscheidend. Arbeitgeber können gezielt gegensteuern:

  • Schaffen Sie faire und wertschätzende Rahmenbedingungen bei der Arbeit
  • Leben Sie eine offene und respektvolle Unternehmenskultur vor
  • Fördern Sie eine gesunde Life-Balance durch klare Regeln und flexible Angebote
  • Bieten Sie Ihren Beschäftigten Möglichkeiten zur beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung und aktiven Mitgestaltung
  • Achten Sie auf frühe Stress-Signale und bieten Sie Ihrem Team Unterstützung an

Weitere Impulse und praktische Tipps, wie Sie innere Kündigung frühzeitig erkennen und aktiv vorbeugen können, finden Sie im AOK-Fachportal für Arbeitgeber.

AOK-Programm

Stress im Griff

Das Online-Programm „Stress im Griff“ unterstützt Unternehmen dabei, Stress als Auslöser für Quiet Quitting gezielt zu begegnen und die Gesundheit der Beschäftigten zu stärken.

Stand

Erstellt am: 16.04.2026

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