Stadtverwaltung Altötting

Steckbrief
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Die Stadtverwaltung Altötting startete ihr Betriebliches Gesundheitsmanagement mit klaren Zielvorgaben: Arbeitsplatzgestaltung, Mitarbeiterzufriedenheit und Betriebsklima sollten sich verbessern. Die AOK Bayern unterstützt das Projekt seit dem Start.
Branche
Öffentliche Verwaltung
Region
Bayern
Unternehmensgröße
165 Beschäftigte

Gemeinsam Gesund und Zufrieden

Die Stadtverwaltung Altötting versteht sich als modernes Dienstleistungsunternehmen, das sich unbürokratisch und schnell um die Anliegen Ihrer Bürgerinnen und Bürger bemüht. Um den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden, bedarf es engagierter und gesunder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Auf eine Initiative der Geschäftsleitung hin entschied sich die Stadtverwaltung Altötting im Frühjahr 2015 dafür, ein Betriebliches Gesundheitsmanagement einzuführen. Als starken Partner an ihrer Seite wählte sie die AOK Bayern.

Die Ziele des Betrieblichen Gesundheitsmanagements wurden bereits in den ersten Arbeitskreissitzungen gemeinsam definiert. Die Hauptanliegen des Arbeitskreises waren klar: Langfristige Verbesserungen der Arbeitsplatzgestaltung und Arbeitsbedingungen, die Erhöhung der Zufriedenheit der Belegschaft und die Verbesserung des Betriebsklimas. Diese Ziele hat sich der Arbeitskreis nicht nur auf die Fahnen geschrieben, sondern tagt seitdem auch unter dem Namen „Gemeinsam Gesund und Zufrieden“ (GGZ).

Vielfältige Interventionen für alle Beschäftigtengruppen

Los ging es mit einer Vielzahl an unterschiedlichen Aktionen und Maßnahmen, um das Engagement für die Mitarbeitergesundheit bekannt und erlebbar zu machen. Für die Bewerbung des Betrieblichen Gesundheitsmanagements im Kollegenkreis wurden in der Mittagspause, Tassen mit dem GGZ-Logo handbemalt und an alle Kolleginnen und Kollegen verteilt. Das auf die Stadtverwaltung zugeschnittene Konzept des GGZ wurde bei der Personalversammlung vorgestellt.

Mit Hilfe von Gesundheitszirkeln wurden die Belastungen und Ressourcen im Rathaus und im Bauhof offengelegt. Die Ergebnisse wurden von der jeweiligen Leitungsebene sehr ernst genommen und ein Großteil der Verbesserungsvorschläge wurde direkt zur Zufriedenheit der Kolleginnen und Kollegen umgesetzt. Der angebotene Workshop „Gesundes Konfliktmanagement“ für Führungskräfte brachten der Führungsebene interessante Ideen für die tägliche Arbeit.

Im Rathaus analysierte die Ergonomieexpertin der AOK Bayern die Büroarbeitsplätze. Körperlich arbeitende Beschäftigte erhielten bei Workshops zum Thema „Richtiges Heben und Tragen“ konkrete Hinweise zum rückengerechtem Verhalten am Arbeitsplatz und konnten diese sofort praktisch einüben und umsetzen.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bauhofs erhielten Trinkflaschen. Diese kleine Gedankenstütze ans ausreichende Trinken speziell in den warmen Sommermonaten wurde sehr positiv aufgenommen.Die Beschäftigten, die im Freien arbeiten (z.­ B. Bauhof, Kläranlage, Wasserwerk, Freibad, Hausmeisterdienste), wurden durch die Betriebsärztin über die Risiken der Sonneneinstrahlung sowie über mögliche vorbeugende Maßnahmen informiert. Seitdem stellt die Stadt Altötting Sonnencreme zum Schutz der Mitarbeiter zur Verfügung. Die Stadtführerinnen und Stadtführer bedanken sich für die bereitgestellten Sonnenschirme, die sie jetzt als Sonnenschutz bei ihren Führungen durch die Stadt verwenden.

Zusätzlich zu den zielgruppenspezifischen Angeboten bietet die Stadtverwaltung Altötting ein vielfältiges Kursprogramm für alle Beschäftigten an: „Venen check up“, Workshop „gesundes Sehen am Bildschirmarbeitsplatz“, Schnupperkurse zur Entspannung (Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation, Atemtechnik, Yoga), Kurse zur Kräftigung der Muskulatur (Wirbelsäulengymnastik, Rückenschule und Faszientraining) sowie Herz-Kreislauftraining (Spinning). Zudem erhalten alle Beschäftigten Rabatt bei den Gesundheitsangeboten des Reha-Zentrums in Altötting.

Zitat einer Mitarbeiterin, Frau Christine Kukula:
„Die betriebliche Gesundheitsförderung durch meine Arbeitgeberin ist ein Angebot, das ich sehr gerne annehme. Die zur Prävention geförderten Gesundheitskurse und Maßnahmen zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen machen sehr viel Spaß und sind optimal auf unsere gesundheitlichen Bedürfnisse zugeschnitten“.

Als weiteren Baustein des Betrieblichen Gesundheitsmanagements stellte sich der GGZ dem Thema „Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen“. Mithilfe der AOK Bayern wurden anhand eines speziellen Fragebogens die psychischen Belastungen ermittelt und beurteilt. Anschließend wurden in Zusammenarbeit mit dem GGZ Maßnahmen festgelegt und umgesetzt.

Deutliche Erfolge im Betrieblichen Gesundheitsmanagement sichtbar

Die Erfolge des Betrieblichen Gesundheitsmanagements lassen sich sehen. Die Mitglieder des GGZ sind sich einig: Das Betriebsklima, die Arbeitsbedingungen und die Arbeitsplatzgestaltung haben sich seit dem Start des Betrieblichen Gesundheitsmanagements deutlich verbessert. Auch die Zufriedenheit der Kolleginnen und Kollegen ist gestiegen. Dies erkennt man daran, dass alle jetzt mehr miteinander kommunizieren. Vor allem das außergewöhnliche Engagement der Projektverantwortlichen, die vielen gemeinsamen Veranstaltungen, aber auch die Gesundheitszirkel im Bauhof und im Rathaus, sowie die psychische Gefährdungsbeurteilung haben großen Anteil an dieser positiven Veränderung.

Der Personalrat organisiert seit geraumer Zeit einen „Mittagstisch“. In einer nahegelegenen Gaststätte wird einmal im Monat mittags ein Tisch reserviert. „Es werden immer mehr Teilnehmer“, so die Personalratsvorsitzende Britta Gruber. Für Sie ist das ein deutliches Zeichen, dass das Betriebsklima stetig besser wird. Eben: „Gemeinsam Gesund und Zufrieden“.

AOK-Ansprechpartner für dieses Praxisbeispiel
Michael Wallner
Berater für Betriebliches Gesundheitsmanagement
AOK Bayern - Die Gesundheits­kasse
Zentrale Gesund­heits­förderung
Bayernstr. 6
83308 Trostberg
08621 9875-39
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