Elisabethenstiftung Lauingen

Steckbrief
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Dem Psychiatrie- und Pflegezentrum ist es gemeinsam mit der AOK gelungen, ein nachhaltig wirkendes Gesundheitsmanagement aufzubauen. Dieses „BGM mit System“ wurde von Anfang an sehr strukturiert eingeführt.
Branche
Altenheime, Alten- und Behindertenwohnheime
Region
Bayern - Schwaben
Unternehmensgröße
ca. 260 Beschäftigte

Betriebliches Gesundheitsmanagement – mit System, von Anfang an strukturiert

In der Elisabethenstiftung Lauingen wurden viele Jahre Arbeitsunfähigkeitsdaten präsentiert und vereinzelte Vorträge und Kurse als „Betriebliche Gesundheitsförderung“ angeboten. Mit der neuen Geschäftsführung sollte dann innerhalb von zwei bis drei Jahren eine BGM-Zertifizierung umgesetzt werden. Dieser Wunsch bestimmte das Tun von Anfang an sehr zielgerichtet. Die Verhältnisprävention wurde dabei als ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum „BGM mit System“ verstanden und anlassbezogen umgesetzt.

Gemeinsames Verständnis von Gesundheitsförderung als Erfolgsfaktor im BGM

Die AOK startete das BGM-Projekt mit einer detaillierten Auftragsklärung, die im „kleinen Kreis“ mit der Mitarbeitervertretung und der Assistenz der Geschäftsführung in mehreren Terminen umgesetzt wurde. Diese „Vorphase des Projektes“ hat entscheidend dazu beigetragen, das sich von Anfang an ein gemeinsames Verständnis von Gesundheitsförderung im Steuerungsteam „BGM mit System“ entwickelte. Alle fünf ausgewählten Mitglieder verstehen sich als Mitgestalter des BGM in ihrer Einrichtung. Entsprechend ihrer Funktionen bilden sie den sicheren Rahmen für das nachhaltig wirkende Gesundheitsmanagement seit Herbst 2017.

Erreichbare Ziele bestimmen das Handeln

Durch das BGM-Projekt soll die Gesundheit sowie das Wohlbefinden aller Mitarbeiter erhalten und gefördert werden, um daraus eine Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit und -bindung zu generieren.

Das gelingt durch:

  • Höhere Mitarbeitermotivation
  • Verbesserten Gesundheitszustand
  • Angenehmes Betriebsklima
  • Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit
  • Verringerte Fluktuation durch erhöhte Mitarbeiterbindung
  • Verbesserung von Unternehmensimage und Corporate Identity

Damit wird langfristig eine verbesserte interne Kommunikation und Kooperation erreicht, die durch das eigene BGM-Logo und BGM-Roll-Up einen hohen Wiedererkennungswert hat.

Verhaltens- und verhältnispräventive Maßnahmen greifen ineinander

Die Einrichtung setzt auf die Kombination von verhaltens- und verhältnispräventiven Maßnahmen, um eine möglichst hohe Wirksamkeit zu erzielen. Den Mitarbeitern steht ein breit gefächertes Angebot zur Verfügung:

  • Überprüfung der Bildschirmarbeitsplätze
  • Psychische Gefährdungsbeurteilung innerhalb von zwei Jahren
  • Hierarchieübergreifende Gesprächsrunden „Gesund in der Hauswirtschaft“, etabliert nach einem Gesundheitszirkel
  • Obst, Mineralwasser und ein wöchentliches Frühstück kostenfrei für alle Mitarbeiter
  • BGM-E-Mailadresse, BGM-Flyer sowie TV-Screen in den Eingangsbereichen
  • Bewegungs- und Entspannungsangebote: Yoga, Meditation, Rückenschule
  • Vorträge und Workshops: Selbstverteidigung – Deeskalation, Gelassenheit finden – Stress reduzieren, Gesundheit ist LebensWert, Fit zum Führen – Stark durch Resilienz, Think Positive – Wie Gedanken unsere Stimmung beeinflussen
  • Entspannungsorte: Pausenraum zur Förderung des bereichsübergreifenden Miteinanders sowie der Kommunikation, „Blumen-Bank“
  • Jährlicher Gesundheitstag mit wechselnden Schwerpunkten

Geprüfte Projektergebnisse können sich sehen lassen

Einige Projektergebnisse wurden bereits überprüft und unterstützen die tatkräftige Weiterarbeit im BGM:

  • Sicher auf dem Weg zur Zertifizierung „BGM mit System“
  • Etablierung des BGM wurde in der Einrichtung sehr positiv angenommen
  • Thema „Gesundheit“ wird von allen Beschäftigten als wichtig erachtet
AOK-Ansprechpartner für dieses Praxisbeispiel
Dr. Ariane Förster
AOK Bayern – Die Gesundheitskasse
Zentrale Gesundheitsförderung / Fachbereich Arbeitswelt
Carl-Wery-Straße 28
81739 München
089 62730-832
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