Aktive Pause

Bewegung bringt das Herz-Kreislauf-System samt Durchblutung in Schwung und fördert die Abwehrkräfte des Immunsystems. Außerdem kann das Gehirn mehr Sauerstoff aufnehmen, was die Konzentration erhöht. Deshalb ist in Pausen körperliche Aktivität ideal.

Verspannungen vorbeugen

Bewegung in der Pause an der frischen Luft und in der Sonne sind optimal. Denn von einer aktiven Pause und Bewegung in der Natur profitiert die Gesundheit ganz besonders, wie eine aktuelle britische Studie der Universität von East Anglia zeigt. Ebenfalls sehr wohltuend sind gezielte Übungen am Arbeitsplatz: Sie beugen Verspannungen und somit auch Rücken- und Gelenkschmerzen vor, die durch einseitige Belastungen entstehen können.

Das können Arbeitgeber tun

Um mehr Bewegung in die Pausen der Beschäftigten zu bringen, gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, wie Arbeitgeber unterstützen können:

  • Pausenräume, Fitnesspoints, Entspannungsinsel oder Kommunikationszonen einrichten
  • Übungsgeräte zur Verfügung stellen
  • Bewegte Pausen und/oder Entspannungspausen anbieten
  • Eigene Beschäftigte als Multiplikatoren für die Durchführung von Bewegungs- und Entspannungspausen schulen

Bewegungstipps für Menschen, die körperlich arbeiten

Ausgleichsübungen am Arbeitspatz für einseitig beanspruchte Körperregionen sind in derartigen Berufen das A und O. Betriebe können Beschäftigte zu Multiplikatoren ausbilden lassen, die solche Übungen für bewegte Pausen erlernen, im Team weitergeben und Kollegen auch immer wieder zum Dranbleiben motivieren.

Bewegungstipps für Menschen, die viel sitzen

Wer viel bei der Arbeit sitzt, für den ist Bewegung in den Pausen besonders wichtig. Auch kleine Pausen können aktiv genutzt werden:

  • Beschäftigte sollten Minipausen nutzen, um aufzustehen und Beine sowie Arme zu strecken.
  • Nach dem Mittagessen bietet sich ein Spaziergang an. Entweder gehen Führungskräfte mit oder rufen aktiv zum Spaziergang auf.
  • Außerdem können Pausenräume mit kleinen Sportgeräten ausgestattet werden, mit denen Beschäftigte Übungen zur Entlastung und Kräftigung durchführen können.
  • Eine gute Alternative kann es sein, einen Kickertisch oder eine Tischtennisplatte aufzustellen.

Generell gilt: Wer viel geistig gefordert ist und dabei auch noch lange sitzt, sollte seine Pausen zur Bewegung nutzen.

Bewegungstipps für Menschen, die viel stehen

Auch wer viel steht, hat in der Regel zwischendurch immer kurz Gelegenheit, die statische Haltung zu verlassen.

  • Für die längeren Pausen sollten ausreichend Sitzgelegenheiten zur Verfügung stehen.
  • Wenn möglich, sollten Pausen genutzt werden, um die Füße hoch zu legen.
  • Ein kurzer Spaziergang ist ebenso ratsam.

Bewegungstipps für Menschen im Pflegeberuf

Gerade in der Pflegebranche ist die Arbeit häufig körperlich fordernd. Um Rückenschmerzen vorzubeugen, sollten die Beschäftigten die Pausen für Übungen zur Stärkung der Muskulatur nutzen.

  • Außerdem können Pausenräume mit kleinen Sportgeräten ausgestattet werden, mit denen Beschäftigte Übungen zur Entlastung und Kräftigung durchführen können.
  • Eine gute Alternative kann es sein, einen Kickertisch oder eine Tischtennisplatte aufzustellen.
aok.de
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Stand

Zuletzt geprüft am: 15.06.2020

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