AOK-Aktion: Mit dem Rad zur Arbeit

Die AOK-Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ ist ein voller Erfolg und ein guter Weg, mehr Bewegung im Alltag zu fördern und die Umwelt zu entlasten. Das zeigte sich auch in der aktuellen Corona-Krise.

Neuer Teilnehmerrekord

Die Corona-Pandemie hat einiges durcheinandergewirbelt – auch die Mitmach-Aktion der AOK „Mit dem Rad zur Arbeit“ (MdRzA). Trotzdem radelten 2020 rund 265.000 Beschäftigte mit. Das sind 15.000 mehr als im Vorjahr und ist damit ein neuer Teilnehmerrekord. Bisher startete die AOK-Aktion MdRzA jedes Jahr am 1. Mai mit einem bundesweiten Auftakt. Diese Veranstaltung entfiel wegen der Corona-Krise. Der Start wurde auf den 1. Juni verschoben und die Dauer der Aktion bis Ende September verlängert (sonst Ende August). Alle Berufstätigen deutschlandweit konnten sich beteiligen. Die Teilnahme war wie immer komplett kostenfrei.

Geradelt wurde 2020 nicht nur zur Arbeit, sondern Corona-bedingt auch rund ums Homeoffice. Für viele Betriebe und ihre Mitarbeiter war dies eine tolle Möglichkeit, gerade in dieser Zeit etwas Normalität, Ausgleich und Bewegung in den Alltag zu bringen. Dass es bei der Aktion vor allem um den Spaß an gesunder Bewegung geht, verrät auch ein Blick auf die #mdrza-Aktionspinnwand , auf der die Teilnehmer ihre Erlebnisse, Eindrücke und Erfolgsgeschichten während der Aktionsmonate teilten.

Die Aktion der AOK und des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) gibt es bereits seit 2001. Seitdem haben knapp zwei Millionen Radfahrer mitgemacht. Die Hauptziele der Aktion waren und sind: die Gesundheit zu fördern, Sprit und Abgase zu sparen und damit die Umwelt zu schonen.

Mit dem Rad zur Arbeit
Zur Aktion
Eine Frau auf einem Fahrrad.

Für Umwelt und Gesundheit lohnt es sich, in die Pedale zu treten. Arbeitgeber können die  Teilnahme an der Aktion auch 2021 begleiten.

CO2-Ersparnis ist gut fürs Klima

Kohlendioxid (CO2) einzusparen ist ein globales Thema, zu dem jeder auf dem Weg zur Arbeit einen großen Beitrag leisten kann: Wer täglich zwölf Kilometer radelt statt mit dem Auto zu fahren, produziert rund ein Kilogramm CO2 weniger. In einem Jahr mit 254 Arbeitstagen kann ein Radfahrer also mehr als 200 Kilogramm CO2 einsparen. Im Jahr 2020 legten die Radler bei der AOK-Aktion 46.760.562 Kilometer zurück und sparten damit über 9.20 Tonnen CO2 ein.

Gute Gründe, mit dem Rad zu fahren

Fahrradfahrer sein statt aufs Gaspedal treten – mitmachen lohnt sich nicht nur wegen der Preise, es ist auch umweltfreundlich. Und es gibt viele weitere gute Gründe, mit dem Rad zur Arbeit zu fahren, und für Betriebe, ihre Beschäftigten dafür zu begeistern.

Wer in die Pedale tritt, tut seinem Körper etwas Gutes. Denn körperlich aktiv zu sein, beugt Krankheiten vor und kann sogar das Leben verlängern. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) reichen dazu 30 Minuten moderate Bewegung pro Tag, auch aufteilbar in Blöcke von je zehn Minuten.

Radfahren schont Knie und Rücken, weil Radfahrer ihr Körpergewicht auf Sattel und Lenker verteilen. Wichtig dabei: Sattel und Lenker müssen je nach Körpergröße im richtigen Verhältnis eingestellt werden, am besten gleich beim Kauf. Mit regelmäßigem „Körpergewicht auf Sattel und Lenker verteilen“ kräftigt man die Muskulatur und produziert vermehrt Gelenkschmiere.

Radeln tut nicht nur dem Körper, sondern auch der Seele gut. Wie bei anderen Sportarten schüttet das Gehirn beim Strampeln Endorphine und Serotonin aus. Diese Glückshormone heben die Stimmung und helfen gegen Depressionen, besonders in Kombination mit Sonne und frischer Luft. Dazu gibt es noch eine Portion Vitamin D: Das stärkt die Knochen und die Muskeln.

Kohlenstoffdioxid, kurz CO2, wird als „Klimagift“ bezeichnet, weil es die Wärmeabstrahlung der Erde absorbiert und so die Atmosphäre aufheizt. Wer auf das Auto verzichtet, schont die Umwelt vor diesen Abgasen. Der AOK-CO2-Rechner zeigt: Wer zum Beispiel täglich zwölf Kilometer radelt, statt mit dem Auto zu fahren, produziert täglich rund ein Kilogramm CO2 weniger.

Radler können viel Geld sparen, schließlich fallen keine Kosten für Benzin oder Fahrkarten für öffentliche Verkehrsmittel an. Ein weiteres Argument: Fahrradfahren lässt sich steuerlich absetzen. Auch Radler können die Entfernungspauschale nutzen: Zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte gibt es pro Kilometer 30 Cent, die Art des Verkehrsmittels spielt keine Rolle.

Die deutschen Straßen sind voll. Im Berufsverkehr stecken viele Autofahrer oft lange fest, Tendenz steigend. Radfahrer hingegen stehen nicht im Stau. Zudem suchen Radler nie lange nach einem Parkplatz: Mit dem Rad parkt man fast immer direkt vor der Tür.

Die AOK hält auch eine Reihe von digitalen Angeboten bereit, die mehr Bewegung in den Arbeitsalltag bringen. Das ist gerade während der Corona-Krise hilfreich, in der viele Beschäftigte im Homeoffice arbeiten. Auf unserer Kampagnen-Seite „ZusammenArbeiten – Mit Abstand am besten“ finden Sie Angebote vom Rückenprogramm bis zum Lauftraining.

Stand

Zuletzt aktualisiert: 26.10.2020

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