Lebensmittel
Topinambur: kleine Knolle mit großer Wirkung
Veröffentlicht am:20.12.2024
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Topinambur: Die kleine Knolle mit dem nussigen Geschmack ist eine Alternative zur Kartoffel, die gerade eine Renaissance erlebt. Warum ist sie so gesund und wie lässt sie sich zubereiten? Wir geben Tipps.

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Topinambur: gesund und vielseitig
Topinambur ist ein Wurzelgemüse und gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Es ist mit der Sonnenblume verwandt und wird häufig auch als Knollensonnenblume bezeichnet. Das Aussehen erinnert ein wenig an Ingwerknollen oder an Kartoffeln, der Geschmack an Artischocken. Die Pflanze wird auch als Erdartischocke, Indianerknolle, Rosskartoffel oder als wilde Sonnenblume bezeichnet. Ursprünglich stammt sie aus Nordamerika und gelangte im 17. Jahrhundert nach Europa. Schnell wurde sie zu einem beliebten Nahrungsmittel, bis sie Anfang des 19. Jahrhunderts von der Kartoffel verdrängt wurde. Heute erlebt Topinambur eine Art Renaissance und wird als gesundes Gemüse und Alternative zu traditionellen Lebensmitteln wiederentdeckt.
Das Fruchtfleisch ist weiß und hat ein leicht süßliches bis nussiges Aroma. Es gibt viele Rezepte, nach denen sich Topinambur vielfältig zubereiten lässt: als Salat, Suppe, Auflauf, Püree, Ofengemüse; Puffer, Chips, als Beilage zu Fisch und Fleisch oder als Topping fürs Müsli. Auch Kuchen und süße Desserts bekommen damit einen gewissen Pfiff. Topinambur kann mit oder ohne Schale gegessen werden, roh oder gekocht. Es reicht, die Knolle mit einer Gemüsebürste unter fließendem Wasser zu reinigen und die braunen Stellen wegzuschneiden.
