New Work verändert die Betriebliche Gesundheitsförderung
Gesundheitliche Risiken von New Work
Bei New Work steht der Mensch im Mittelpunkt. Damit wächst auch der Stellenwert gesunder Arbeitsumgebungen. Hinzu kommt, dass die steigende Selbstverantwortung von Mitarbeitenden und Teams auch die gesundheitlichen Themen zunehmend in die Eigenverantwortung der Beschäftigten verlagert.
Um selbstverantwortlich für die eigene Gesundheit sorgen können, müssen Beschäftigte neue Kompetenzen aufbauen, etwa was Zeitmanagement, Stressbewältigung und den gesunden Umgang mit Unterbrechungen betrifft. So lassen sich die gesundheitlichen Risiken reduzieren, die laut den Fachleuten des iga.Reports 44 mit den neuen Arbeitsformen einhergehen:
- Das Gefühl ständiger Erreichbarkeit über digitale Kanäle kann Stress und psychische Belastung verursachen.
- Flexible Arbeitszeiten können dazu führen, dass Pausen reduziert und Urlaubstage nur unregelmäßig in Anspruch genommen werden.
- Der verringerte soziale Kontakt kann darüber hinaus eine Vereinsamung der Beschäftigten begünstigen.
Gesundheitskompetenz der Mitarbeitenden steigern
Wie die iga-Fachleute berichten, besteht dann das Risiko, dass die Beschäftigten bestehende Präventionsangebote im Unternehmen gar nicht eigenständig nutzen. Arbeitgeber können gegensteuern, indem sie die Angebote besser kommunizieren, attraktiver und niedrigschwellig gestalten. Gerade individualisierte Inhalte digitaler Gesundheits-Apps oder Lernprogramme unterstützen die eigenverantwortliche Gesundheitsförderung. Zur Motivationssteigerung bei Beschäftigten können auch digitale Tools wie Schrittzähler eingesetzt werden. Durch spielerische Wettkämpfe zwischen den Teamteilnehmenden oder im ganzen Unternehmen wird der Spaß am Gesundheitsthema wachgehalten.
Stand
Zuletzt aktualisiert: 27.04.2026
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