Beitragskonto bei der AOK

Das Beitragskonto für Arbeitgeber spielt eine zentrale Rolle bei der Abführung des Gesamtsozialversicherungsbeitrages. Hier finden Sie Informationen, Anträge und Fragebögen.

Funktion des Beitragskontos

Die gesetzliche Krankenkasse, bei der ein Arbeitnehmer versichert ist, zieht als sogenannte Einzugsstelle die gesamten Sozialversicherungsbeiträge und die Umlage(n) zur Umlageversicherung vom Arbeitgeber ein.

Grundlage für die Abwicklung des Zahlungsverkehrs ist das jeweilige Beitragskonto des Arbeitgebers bei der AOK. Auf dem Beitragskonto werden alle zu zahlenden Beiträge, Umlagen und entsprechende Zahlungen verbucht.

Antrag auf Kontoeröffnung für Firmenkunden

Möchten Sie einen Mitarbeiter bei der AOK NORDWEST anmelden und haben noch kein Beitragskonto? Füllen Sie unser Formular  aus und wir richten ein Beitragskonto für Sie ein. Zur Anmeldung eines Beschäftigten können Sie dann gerne unseren AnmeldeService nutzen.

Ihre Betriebsnummer ist die Hauptreferenz für Ihr Beitragskonto. Geben Sie diese Nummer bitte bei jedem Schriftverkehr an. Die Betriebsnummer wird vergeben durch den Betriebsnummern-Service der Bundesagentur für Arbeit und kann dort auch beantragt werden. Das geschieht ausschließlich online. 

Zahlung der Beiträge per SEPA-Lastschriftmandat

Der Gesamtsozialversicherungsbeitrag und Umlagebeträge werden am drittletzten Bankarbeitstag des laufenden Monats fällig. Am Fälligkeitstag müssen die Beiträge dem Girokonto der AOK gutgeschrieben sein.

Für die Beitragszahlung empfehlen wir die Erteilung eines SEPA-Lastschriftmandats. Damit ist gewährleistet, dass die Beitragszahlungen immer fristgerecht geleistet werden. Das SEPA-Lastschriftmandat können Sie jederzeit widerrufen, um den Lastschrifteinzug zu beenden.

Bitte füllen Sie dazu das SEPA-Lastschriftmandat aus und senden Sie das Formular mit Unterschrift zurück an Ihren Ansprechpartner bei der AOK.

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Teilnahmen am Umlageverfahren

Die Umlage U1 ist eine Pflichtversicherung für Arbeitgeber, die nicht mehr als 30 Mitarbeiter beschäftigen. Arbeitgeber zahlen eine monatliche Umlage an die jeweilige gesetzliche Krankenkasse des Beschäftigten. Im Gegenzug erstattet sie Ihnen bei Krankheit ihres Beschäftigten einen prozentualen Anteil an der Entgeltfortzahlung bei Arbeitsunfähigkeit des Arbeitnehmers. Mit dem Umlagepflichtrechner können Sie ermitteln, ob Sie am Umlageverfahren teilnehmen müssen.

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Stand

Erstellt am: 16.04.2021

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