Selbstbewusstsein
Digitaler Selbstcheck: Wieviel Perfektionismus steckt in mir?
Veröffentlicht am:28.05.2026
4 Minuten Lesedauer
Wo liegt die Grenze zwischen Stärke und Stress bei Ihrem Hang zur Perfektion? Dieser Test hilft Ihnen, Ihre persönlichen Tendenzen zu reflektieren und deren möglichen Einfluss auf Ihr Wohlbefinden zu verstehen.

© iStock / milorad kravic
Perfekt sein wollen, keine Fehler akzeptieren – kennen Sie das? Damit sind Sie nicht allein. Studien deuten darauf hin, dass perfektionistische Tendenzen zunehmen. Vor allem junge Menschen haben immer häufiger unrealistische Erwartungen an sich selbst und andere. Perfektionismus bedeutet, sich selbst übermäßig hohe Standards zu setzen und extrem kritisch mit den eigenen Leistungen umzugehen.
Perfektionismus ist kein einheitliches Phänomen. Er kann ein echter Antrieb sein, aber auch stark belasten – bis hin zu psychischen Erkrankungen wie Angst, Burnout oder Depressionen. Der folgende Selbsttest gibt Ihnen eine erste Einschätzung, wie ausgeprägt Ihre perfektionistischen Tendenzen sind – und gibt Tipps, wie Sie zu einem gesunden Maß finden.
Wichtiger Hinweis
Dieser Perfektionismus-Selbstcheck ersetzt keine ärztliche Diagnostik oder Behandlung. Er dient ausschließlich der Orientierung und soll Ihnen dabei helfen, Ihre psychische Verfassung besser einzuschätzen. Wenn Sie unter anhaltenden psychischen Belastungen leiden, suchen Sie bitte eine Ärztin, einen Arzt oder andere qualifizierte Fachleute auf.
liveonline-Vortrag: Like dich selbst
Der Umgang mit bearbeiteten Bildern und idealisierten Darstellungen in den sozialen Medien kann das Selbstbild stark beeinflussen. Wie bewahrt man dabei ein gesundes Selbstvertrauen? Am 15. Oktober 2026 findet dazu von 20 bis 21 Uhr ein kostenloser liveonline-Vortrag statt – auch für Nichtmitglieder der AOK. Persönliche Fragen können direkt im anschließenden Live-Chat gestellt werden.
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Die Inhalte unseres Magazins werden von Fachexpertinnen und Fachexperten überprüft und sind auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft.
Curran T, Hill AP: Young People's Perceptions of Their Parents' Expectations and Criticism Are Increasing Over Time: Implications for Perfectionism.
Simon PD, Salanga MGC and Aruta JJBR (2025): The distinct link of perfectionism with positive and negative mental health outcomes. Front. Psychiatry 16:1492466.
Bill Gaultiere: Self-Assessment Perfectionism Screening Test.
Deutsches Ärzteblatt, Sonnenmoser, M.: Gesellschaft und Psyche: Der Drang zur Optimierung.
amushadze T, Martskvishvili K, Mestvirishvili M, Odilavadze M: oes Perfectionism Lead to Well-Being? The Role of Flow and Personality Traits. Eur J Psychol. 2021 May 31;17(2):43-57.
Hewitt PL, Flett GL: Multidimensional Perfectionism Scale.
Goswami A, Baksi R: Perfectionism as a catalyst to anxiety and burnout: A study among students. Int. J. Psychol. Sci. 2025;7(1):273-287.
Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Psychotherapeutische Beratungsstelle: Tipps zum Umgang mit Perfektionismus.








