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Gesund durchs Studium: Wie die Krankenkasse unterstützt

Eine junge Frau, die Stress im Studium hat, sitzt in der Bibliothek vor ihrem Laptop und ihren Lernunterlagen.

© iStock / nd3000

Lesezeit: 4 Minuten29.03.2022

Die Uni kann aufregend, aber auch sehr anstrengend sein. Doch wer eine gesunde Balance zwischen Studium und Freizeit hinbekommt, kann dem Stress die Stirn bieten. Diese Tipps helfen dabei, mental und körperlich fit zu bleiben.

Inhalte im Überblick

    Wie findet man die richtige Study-Life-Balance?

    Neue Stadt, neue Wohnung, neue Leute – mit Beginn des Studiums beginnt auch ein neuer Lebensabschnitt. Erstmals sind Studierende auf sich allein gestellt, sowohl in ihrem studentischen als auch in ihrem privaten Alltag. Sie müssen selbst ihren Lehrplan zusammenstellen, sich für Prüfungen anmelden, einkaufen gehen und ihre Finanzen verwalten.

    Kein Wunder, dass die Orientierung in den ersten Wochen etwas chaotisch verlaufen kann. Wichtig ist, dass die eigenen Bedürfnisse und vor allem die Gesundheit nicht auf der Strecke bleiben. Diese Tipps helfen dabei, die richtige Study-Life-Balance zu finden.

    Bewegung für ein besseres Wohlbefinden

    Gerade in Situationen, in denen alles etwas zu viel wird, hilft Bewegung einen klaren Kopf zu bewahren – besonders wenn sie in der Natur stattfindet. An der frischen Luft wird der Körper effektiver mit Sauerstoff versorgt, was dem Gehirn wiederum hilft, leistungsfähiger zu arbeiten. Es kann neue Informationen besser verwerten und gelerntes besser behalten. Darüber hinaus hat Bewegung einen positiven Effekt auf die Gesundheit und das Immunsystem. 20 Minuten pro Tag reichen dafür schon aus.

    Universitäten bieten in der Regel umfangreiche Sportangebote für ihre Studenten zu günstigen Preisen an. Dort sollten selbst die größten Sportmuffel etwas finden, das ihnen Spaß macht und das sie motiviert, sich zu bewegen. 

    So kommen Sie mental und körperlich fit durchs Studium

    Die AOK ist an Ihrer Seite – sie hilft Ihnen, den Unistress zu meistern und gesund durchs Studium zu kommen. Dabei helfen unter anderem die AOK-live online-Kurse, wie zum Beispiel „Finde Deine Study-Life-Balance“. Informieren Sie sich bei Ihrer AOK zu passenden Leistungen.

    Pausen für mentale Stärke

    Trotz aller Maßnahmen lässt sich Stress im Studium nicht immer vermeiden. Es gibt jedoch Möglichkeiten, zu lernen, mit dem Stress umzugehen und ihn besser zu verarbeiten. In erster Linie ist es hierbei wichtig, sich Ruhephasen zu gönnen. Das darf auch mal ein Streaming-Abend sein, sinnvoller ist es aber, die innere Anspannung aktiv abzubauen. Dafür eignen sich Entspannungstechniken wie Yoga, Tai Chi oder Meditation. Sie helfen nicht nur kurzzeitig gegen den Stress, sondern können langfristig die Widerstandsfähigkeit stärken und so helfen, besser mit Stress umzugehen. Wenn der Kopf brummt, also einfach mal den Laptop zuklappen und die Yogamatte ausrollen.

    Junge Frau macht Entspannungsübungen, um Stress im Studium zu reduzieren.
    Stress im Studium lässt sich nicht immer vermeiden, Entspannungsübungen können aber dabei helfen, mit ihm besser umzugehen.

    © iStock / Charday Penn

    Gesunde Ernährung für mehr Konzentration

    Tiefkühlpizza und Fastfood stehen auf den Speiseplänen vieler Studierender. Für ein fittes Gehirn braucht es aber eine ausgewogene Ernährung. Dazu gehören viel Obst und Gemüse, Ballaststoffe und Fette. Nüsse eignen sich beispielsweise als gute Nervennahrung – etwa während der Klausurenphase. Sie beliefern den Körper mit wichtigen Nährstoffen und halten den Energiepegel länger oben, als fettreiche Nahrungsmittel es können.

    Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist ebenfalls wichtig, um konzentriert zu bleiben. Etwa 1,5 Liter Wasser oder zuckerfreie Getränke pro Tag sind das Minimum. Auf Alkohol sollte verzichtet werden.

    Freunde für eine gesunde Balance

    Aus einer einer Umfrage von österreichischen und deutschen Universitäten geht hervor, dass soziale Kontakte wichtig für ein erfolgreiches Studium sind. Dazu gehören vor allem die Kommilitonen. Sie teilen dieselben Probleme, Ängste und Sorgen, können aber auch helfen und vor allem motivieren. Pflegen Sie also Ihre Freundschaften, gehen Sie mittags einen Kaffee trinken und abends eine Runde tanzen – sofern die Umstände es zulassen.

    Für den Fall, dass der Unistress trotzdem mal zu viel wird und Sie sich Ihren Freunden nicht anvertrauen können oder wollen, bieten die Studentenwerke psychologische Beratungen an. Die Behandlung ist für Studierende in der Regel kostenlos. Den richtigen Ansprechpartner finden Sie hier.

    Versicherungen für Studenten: Was gibt es zu bedenken?

    Ein Studium kostet nicht nur Zeit, sondern auch Geld: Miete, Lebensunterhalt, Fahrtkosten. Das kann sich am Ende des Monats zu einer stattlichen Summe häufen. Dabei können Geldsorgen auf Dauer der Gesundheit schaden. Die folgenden Informationen sollen helfen, wichtige Fragen zu beantworten, die sich zu Beginn des Studiums stellen können.

    Minijob neben dem Studium

    Viele Studenten bessern ihre Finanzen durch einen Nebenjob auf. Dabei gilt es einiges zu beachten. Wer einen Minijob von 450 Euro hat, muss in der Regel keine Pflege-, Arbeitslosen- und Krankenversicherung zahlen. Allerdings nur, wenn die Arbeitszeit während des Semesters nicht mehr als 20 Stunden beträgt. Verdienen oder arbeiten Sie mehr, müssen sie nicht nur diese Beiträge bezahlen, sondern Sie müssen sich auch in der studentischen Krankenversicherung selbst versichern. Unabhängig vom Alter.

    Studentische Krankenversicherung

    Ohne eine  Krankenversicherung dürfen Sie nicht studieren. Insgesamt gibt es vier Möglichkeiten, sich versichern lassen:

    • eine Familienversicherung, die über die Eltern oder den Ehepartner läuft
    • eine studentische Krankenversicherung bei einer gesetzlichen Krankenkasse
    • eine freiwillige Krankenversicherung für Studierende
    • eine private Krankenversicherung

    Die meisten Studierenden sind zu Beginn noch über ihre Eltern versichert. Ab 25 müssen Sie sich aber selbst versichern.

    Krankenversicherung im Auslandsstudium

    Viele Studierende machen mindestens ein Auslandssemester. Doch was ist, wenn man im Ausland krank wird? Ist der Studierende an einer deutschen Hochschule immatrikuliert und studiert an einer ausländischen Hochschule in einem EU-Staat, in Island, Liechtenstein, Norwegen oder der Schweiz, ist er weiterhin versichert. Das gilt auch, wenn er in einem der genannten Länder immatrikuliert ist, seinen Lebensmittelpunkt aber weiterhin in Deutschland hat. Trotzdem ist eine private Zusatzversicherung zu empfehlen, da so beispielsweise auch landesübliche Zusatzzahlungen oder einen Rücktransport abgedeckt sind. In Ländern außerhalb der EU greift die deutsche Krankenversicherung nicht, meistens ist dann eine Versicherung im jeweiligen Ausland erforderlich. Bei Unsicherheiten oder Fragen steht Ihnen Ihre Krankenkasse mit Informationen zur Seite.

    Tipp

    Finanzielle Vorteile als Student nutzen

    Eingeschriebene Studierende erhalten häufig Rabatte auf beispielsweise Sportangebote, öffentliche Verkehrsmittel und Kulturevents. Die AOK bietet ihren studentisch Versicherten aber auch Gratis E-Learning-Kurse, Fachbücher und Gesundheitskurse an. Einfach mal nachfragen.

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