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Stressfaktoren managen in 3 Schritten

AOK Magazin Stress Stressbewältigung
Lesezeit: 4 MinutenAktualisiert: 30.06.2020

Schlaflosigkeit, Herzrasen oder allgemeines Unwohlsein – Stress hat viele Gesichter. Alles über das richtige Stressmanagement und wie Sie in nur drei Schritten ihr Wohlbefinden verbessern, erfahren Sie hier.

Inhalte im Überblick

    1. Stressfaktoren erkennen

    Sie sind ständig müde, obwohl Sie gerade erst aufgestanden sind? Ihre Gedanken kreisen immer und immer wieder um dasselbe Thema und obwohl Sie sich zunehmend erschöpft fühlen, ist an einen erholsamen Schlaf gar nicht erst zu denken – keine Frage, Sie sind vermutlich gestresst. Aber woher kommt er, der unliebsame Stress und wie werden Sie ihn wieder los?

    Auslöser dafür sind die sogenannten Stressfaktoren. Als Stressfaktoren, auch Stressoren genannt, bezeichnet man innere und äußere Reize, die den Körper dazu veranlassen, Stresshormone auszuschütten. Diese setzen den Körper in Alarmbereitschaft. Er versucht, sich zu schützen, denn es wird ihm eine herannahende Bedrohung signalisiert.

    In diesem Zustand sind Körper und Geist auf der einen Seite zu Höchstleistungen fähig, denn es geht schließlich ums Überleben – auf der anderen Seite kann zunehmender, lang anhaltender Stress auch krank machen.

    2. Stressfaktoren ausschalten

    Viele Stressoren lassen sich reduzieren, indem Sie Ihren beruflichen oder privaten Alltag anders organisieren oder beispielsweise Ihr Zeitmanagement überdenken. Experte Günther Pauli, Diplom-Pädagoge mit den Schwerpunkten Stressmanagement und Resilienz, kennt einige Ansätze, die in Stresssituationen helfen können.  

    AOK Magazin Stress Günther Pauli
    Günther Pauli ist Diplom-Pädagoge mit den Schwerpunkten Stressmanagement und Resilienz. Er arbeitet als Experte für die AOK und am Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung.© AOK

    3. Stressoren vermeiden

    Bei Stresssituationen wird man in der Regel eher ins kalte Wasser geworfen, als das man sie so einfach umgehen könnte. Ob eine Situation für Sie ein starker Stressauslöser ist, können Sie jedoch beeinflussen. Innere als auch äußere Anspannung können aktiv abgebaut werden. Bewegung hilft zum Beispiel dabei, Stress abzubauen und setzt zusätzlich noch Glückshormone frei. Ein regelmäßiger Spaziergang oder eine kleine Joggingrunde helfen, in so mancher Stresssituation einen kühlen Kopf zu bewahren.

    Auch Yoga und Atemübungen können bei Stress helfen. Denn: So wie sich übermäßiger Stress häufig körperlich – zum Beispiel durch Rückenschmerzen oder Muskelverspannungen – äußert, so kann andersherum der Körper eine entspannende Wirkung auf den Geist haben.

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