Betriebliche Gesundheit im Juli
Lesen Sie im AOK-Arbeitgeber-Newsletter: AOK atWork: digitale Gesundheitsförderung * Neues AOK-Video „Digitale Gewandtheit – die neue Kompetenz im Beruf“ * Ferienjobs und Saisonkräfte: junge Beschäftigte gesund einarbeiten * Psychische Gesundheit im Betrieb * Weniger Salz, mehr Flüssigkeit: sommerliche Ernährung im Betrieb
AOK atWork: digitale Gesundheitsförderung, die ankommt
AOK atWork ist eine digitale Gesundheitsplattform, die Unternehmen dabei unterstützt, die Gesundheit ihrer Belegschaft gezielt zu stärken. Betriebe können das Angebot flexibel nutzen, von fertigen Inhalten bis hin zu individuell zusammengestellten Programmen.
Alle Teilnehmenden erhalten Zugang zu einem breiten Basis-Angebot:
- tägliche Artikel zu Gesundheitsthemen
- wöchentliche Challenges und Quizformate
- Live-Vorträge
- Fitness-Videos
- Audiodateien zur Stressreduktion
- digitale Gesundheitskurse
Wer möchte, ergänzt das Angebot um eigene Inhalte, interne Angebote oder Teamwettbewerbe, etwa eine gemeinsame Schritte-Challenge.
Beschäftigte nutzen die App, um persönliche Ziele zu definieren, ihren individuellen Lebensstil-Score zu ermitteln und Workouts, Meditationen oder Rezepte auszuprobieren. Als Belohnung lassen sich gesammelte grüne Herzen in eine Baumspende umwandeln. Gut für die Gesundheit, gut für die Natur.
Neues AOK-Video: „Digitale Gewandtheit – die neue Kompetenz im Beruf“
Das Online-Seminar „Digitale Gewandtheit – die neue Kompetenz im Beruf“ steht ab sofort als Video im AOK-Fachportal für Arbeitgeber. Digitale Gewandtheit beschreibt die Fähigkeit, digitale Technologien und Künstliche Intelligenz (KI) so einzusetzen, dass Arbeitsabläufe leichter werden, Zusammenarbeit gelingt und die Gesundheit der Beschäftigten im Blick bleibt.
Im Video werden aktuelle Erkenntnisse aus der Arbeits- und Managementforschung mit konkreten Praxisbeispielen aus Unternehmen verknüpft. Anhand erfolgreicher Initiativen wird gezeigt, wie:
- digitale Kompetenzen bei Beschäftigten gezielt aufgebaut werden,
- KI und digitale Tools sinnvoll in bestehende Prozesse einfließen,
- mobiles und hybrides Arbeiten gesund, effizient und teamorientiert gestaltet wird,
- Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) digitale Veränderungen ganzheitlich unterstützt.
Jetzt im AOK-Fachportal für Arbeitgeber ansehen: Online-Seminar „Digitale Gewandtheit – die neue Kompetenz im Beruf“.
Ferienjobs und Saisonkräfte: junge Beschäftigte gesund einarbeiten
Ob in der Produktion, in der Logistik, im Handel oder in der Gastronomie: In den Sommermonaten verstärken junge Beschäftigte viele Teams. Sie bringen Motivation mit, kennen Abläufe aber noch nicht.
Ein gesundes Onboarding hilft, typische Stolpersteine zu vermeiden. Dazu gehört mehr, als Aufgaben zu erklären. Entscheidend für gute Zusammenarbeit sind eine verständliche Unterweisung in den Arbeitsschutz, eine klare Pausenkultur und feste Ansprechpersonen, die Fragen niedrigschwellig beantworten. Dazu gehören auch Themen wie Hitzeschutz, ergonomisches Arbeiten und sichere Wege im Betrieb. So können sich neue Beschäftigte gut orientieren und Unfällen aus dem Weg gehen.
Wie Unternehmen neue Kolleginnen und Kollegen vom ersten Kontakt an begleiten und so die Basis für Gesundheit, Motivation und langfristige Bindung legen, zeigt die neue AOK-Themenseite zum Onboarding.
Passend zum Thema
Psychische Gesundheit im Betrieb ist relevant
Die neue Trendstudie zur psychischen Gesundheit des Instituts für angewandte Arbeitswissenschaft (ifaa) zeigt: 71 Prozent der Betriebe halten psychische Erkrankungen für ein relevantes Thema. Am häufigsten genannt werden Angst- und affektive Störungen, Depressionen, aber auch Beeinträchtigungen durch Alkohol- oder Medikamentensucht.
Kommt es aufgrund einer Erkrankung zur Arbeitsunfähigkeit, liegt die durchschnittliche Ausfalldauer bei rund fünf Wochen. Das verdeutlicht, wie wichtig eine gesundheitsförderliche Arbeitsgestaltung ist. Denn der Produktionsverlust bedeutet in der Regel Mehrarbeit im Team oder, falls möglich, die Beschäftigung zusätzlicher Zeitarbeitskräfte.
Als besonders ungünstig für die psychische Gesundheit beschreibt die Studie die Kombination aus hoher Arbeitsintensität und geringen Einflussmöglichkeiten. Zudem können Veränderungsprozesse im Betrieb Beschäftigte fordern.
Was Betriebe laut Studie konkret tun können:
- Frühe Gespräche führen
- Psychische Belastungen in eine Gefährdungsbeurteilung integrieren
- Arbeitsorganisation prüfen
- Unterstützung niedrigschwellig anbieten
- Prävention stärken
Unternehmen finden passende Unterstützung im AOK‑Fachportal für Arbeitgeber, zum Beispiel in den Bereichen „Psychische Gesundheit“ und „Gesund führen“.
Weniger Salz, mehr Flüssigkeit: sommerliche Ernährung im Betrieb
In Deutschland liegt die durchschnittliche Salzaufnahme über den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Für Arbeitgeber ist das auch im Sommer relevant: Ein dauerhaft hoher Salzkonsum kann den Blutdruck erhöhen und das Herz-Kreislauf-System belasten, gerade wenn hohe Temperaturen den Kreislauf zusätzlich fordern. Empfohlen werden nur 5 bis 6 Gramm Salz pro Tag, also etwa ein Teelöffel; tatsächlich wird dieser Wert oft überschritten.
Im Arbeitsalltag bringen sehr salzreiche, schwere Mahlzeiten zusammen mit Hitze und zu wenig Flüssigkeit den Kreislauf weiter aus dem Gleichgewicht. Arbeitgeber können gegensteuern, indem sie leichte, wasserreiche Gerichte und salzärmere Snacks anbieten und ein gut sichtbares Getränkesortiment bereitstellen, etwa Wasserspender, ungesüßte Tees oder Infused Water (mit Früchten, Kräutern oder Gemüse aromatisiertes Wasser). Kurze Informationen zu „leichter Kost bei Hitze“ an Buffet oder im Intranet unterstützen Beschäftigte zusätzlich bei der Auswahl.
Weitere Anregungen finden Arbeitgeber im AOK-Fachportal für Arbeitgeber: Dort gibt es unter anderem Inhalte zu „Richtig trinken im Job“ sowie praxisnahe „Ernährungstipps“ für eine ausgewogene Verpflegung am Arbeitsplatz.
Stand
Erstellt am: 16.07.2026
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