AOK-Aktion: Mit dem Rad zur Arbeit

Rund zwei Millionen Menschen haben sich schon beteiligt und jedes Jahr werden es mehr: Die AOK-Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ ist ein voller Erfolg und ein guter Weg, mehr Bewegung im Alltag zu fördern und die Umwelt zu entlasten.

Große kostenlose Mitmachaktion der AOK

Von Mai bis August läuft jedes Jahr die große Mitmachaktion der AOK für mehr Bewegung im Alltag: Mit dem Rad zur Arbeit. Alle Berufstätigen deutschlandweit können sich beteiligen. Die Teilnahme ist komplett kostenfrei.

Wer sich anmeldet und an 20 Tagen mit dem Rad, E-Bike oder Pedelec zur Arbeit fährt, kann neben mehr Fitness auch tolle Sachpreise gewinnen. Knapp zwei Millionen Radfahrende haben sich inzwischen beteiligt. Denn die Aktion der AOK und des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) gibt es bereits seit 2001. Die Hauptziele der Aktion waren und sind: die Gesundheit zu fördern, Sprit und Abgase zu sparen und die Umwelt zu schonen.

Teilstrecken und E-Bikes zählen auch

Auch Teilstrecken, zum Beispiel für den Weg zum Bahnhof und zurück, zählen. So können auch Fernpendler mitmachen und den Arbeitsweg einfach mit öffentlichen Verkehrsmitteln kombinieren. Auch die Nutzung von E-Bikes und Pedelecs zählt bei der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“.

Mitmachen und vielleicht gewinnen

Wer das 20-Tage-Ziel erreicht und seine Leistungen vor dem Teilnahmeschluss im Aktionskalender festhält, nimmt automatischan der Verlosung der Sachpreise teil.

Mit dem Rad zur Arbeit
Mit dem Rad zur Arbeit
Eine Frau auf einem Fahrrad.

Melden Sie sich kostenfrei an. Sie finden dann Ihren „Aktionskalender“ auf der Teilnehmerseite im Loginbereich. Hier tragen Sie Ihre Aktivtage ab Mai ein und behalten Ihre Leistungen im Blick. Während des Aktionszeitraums (1. Mai bis 31. August) gilt es, an mindestens 20 Tagen mit dem Rad zur Arbeit zu fahren.

CO2-Ersparnis ist gut fürs Klima

Kohlendioxid (CO2) einzusparen ist ein globales Thema, zu dem jeder auf dem Weg zur Arbeit einen großen Beitrag leisten kann: Wer täglich zwölf Kilometer radelt statt mit dem Auto zu fahren, produziert rund ein Kilogramm CO2 weniger. In einem Jahr mit 249 Arbeitstagen kann ein Radfahrer also mehr als 200 Kilogramm CO2 einsparen. Im Jahr 2018 legten die Radler bei der AOK-Aktion 49.491.713,73 Kilometer zurück und sparten damit fast 10 Millionen Kilogramm CO2 ein.

Gute Gründe, mit dem Rad zu fahren

Fahrradfahrer sein statt aufs Gaspedal treten – mitmachen lohnt sich nicht nur wegen der Preise, es ist auch umweltfreundlich. Und es gibt viele weitere gute Gründe, mit dem Rad zur Arbeit zu fahren, und für Betriebe, ihre Beschäftigten dafür zu begeistern.

1. Radfahren beugt Krankheiten vor

Wer in die Pedale tritt, tut seinem Körper etwas Gutes. Denn körperlich aktiv zu sein, beugt Krankheiten vor und kann sogar das Leben verlängern. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) reichen dazu 30 Minuten moderate Bewegung pro Tag, auch aufteilbar in Blöcke von je zehn Minuten.

2. Regelmäßiges Radeln schont Gelenke und Rücken

Radfahren schont Knie und Rücken, weil Radfahrer ihr Körpergewicht auf Sattel und Lenker verteilen. Wichtig dabei: Sattel und Lenker müssen je nach Körpergröße im richtigen Verhältnis eingestellt werden, am besten gleich beim Kauf. Mit regelmäßigem „Körpergewicht auf Sattel und Lenker verteilen“ kräftigt man die Muskulatur und produziert vermehrt Gelenkschmiere.

3. Radfahren ist gut für die Psyche

Radeln tut nicht nur dem Körper, sondern auch der Seele gut. Wie bei anderen Sportarten schüttet das Gehirn beim Strampeln Endorphine und Serotonin aus. Diese Glückshormone heben die Stimmung und helfen gegen Depressionen, besonders in Kombination mit Sonne und frischer Luft. Dazu gibt es noch eine Portion Vitamin D: Das stärkt die Knochen und die Muskeln.

4. Radfahrer schonen die Umwelt

Kohlenstoffdioxid, kurz CO2, wird als „Klimagift“ bezeichnet, weil es die Wärmeabstrahlung der Erde absorbiert und so die Atmosphäre aufheizt. Wer auf das Auto verzichtet, schont die Umwelt vor diesen Abgasen. Der AOK-CO2-Rechner zeigt: Wer zum Beispiel täglich zwölf Kilometer radelt, statt mit dem Auto zu fahren, produziert täglich rund ein Kilogramm CO2 weniger.

5. Radfahren ist kostengünstig

Radler können viel Geld sparen, schließlich fallen keine Kosten für Benzin oder Fahrkarten für öffentliche Verkehrsmittel an. Ein weiteres Argument: Fahrradfahren lässt sich steuerlich absetzen. Auch Radler können die Entfernungspauschale nutzen: Zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte gibt es pro Kilometer 30 Cent, die Art des Verkehrsmittels spielt keine Rolle.

6. Kein Stau, keine Parkplatzsuche

Die deutschen Straßen sind voll. Im Berufsverkehr stecken viele Autofahrer oft lange fest, Tendenz steigend. Radfahrer hingegen stehen nicht im Stau. Zudem suchen Radler nie lange nach einem Parkplatz: Mit dem Rad parkt man fast immer direkt vor der Tür.

Stand

Erstellt am: 01.07.2019

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