AOK-Aktion: Mit dem Rad zur Arbeit

Die AOK-Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ ist ein voller Erfolg und ein guter Weg, mehr körperliche Betätigung im Alltag zu fördern und die Umwelt zu entlasten. Das zeigte sich auch 2021, im zweiten Jahr der Coronakrise.

Über 250.000 Beschäftigte radelten mit

Trotz aller Einschränkungen in Folge der Coronapandemie schwangen sich bei der AOK-Mitmachaktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ vom 1. Mai bis zum 31. August mehr als 250.000 Beschäftigte aufs Fahrrad. Geradelt wurde sowohl rund ums Homeoffice als auch auf dem Weg zur Arbeit. Damit entgingen Beschäftigte nicht nur der Enge öffentlicher Verkehrsmittel. Für viele war es auch eine tolle Möglichkeit, etwas Normalität, Ausgleich und körperliche Betätigung in den Alltag zu bringen. Zum ersten Mal fanden im Rahmen der Aktion auch zwei Online-Seminare statt, in denen Arbeitgeber praktische Anregungen und Arbeitshilfen für mehr Fahrradfreundlichkeit im Unternehmen erhielten. Die Inhalte der Seminare stehen interessierten Arbeitgebern auf der Webseite von „Mit dem Rad zur Arbeit“ als Video zur Verfügung.

Mit dem Rad zur Arbeit
Zur Aktion

Für Umwelt und Gesundheit lohnt es sich, in die Pedale zu treten. Arbeitgeber haben viele Möglichkeiten, die Teilnahme an der Aktion zu begleiten.

Radeln fördert die Gesundheit

Radfahren – auch rund ums Homeoffice – beugt Bewegungsmangel vor, sorgt für frische Luft und ist insgesamt enorm wertvoll für das Wohlbefinden. Gleichzeitig entgehen Beschäftigte, die nicht von zu Hause tätig sein können, auf dem Weg zur Arbeit durchs Radfahren der Enge öffentlicher Verkehrsmittel. Dass es bei der Aktion vor allem um den Spaß an gesunder Bewegung geht, verrät auch ein Blick auf die #mdrza-Aktionspinnwand , auf der die Teilnehmer jedes Jahr ihre Erlebnisse, Eindrücke und Erfolgsgeschichten während der Aktionsmonate teilen.

Die Aktion der AOK und des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC e.V.) gibt es bereits seit 2001. Seitdem haben knapp zwei Millionen Radfahrer mitgemacht. Die Hauptziele der Aktion waren und sind: die Gesundheit zu fördern, Sprit und Abgase zu sparen und damit die Umwelt zu schonen.

Wie fahrradfreundlich ist Ihr Unternehmen?

Betriebe, die wissen möchten, wie fahrradfreundlich sie bereits sind, beziehungsweise was sie tun können, um noch fahrradfreundlicher zu werden, können einen kostenlosen Radfreundlichkeits-Selbstcheck machen. Der Check besteht aus 15 Fragen. Sind diese beantwortet, bekommen Arbeitgeber im Anschluss eine Sofort-Auswertung mit vielen interessanten Tipps, Maßnahmenvorschlägen und Handlungsempfehlungen.

CO2-Ersparnis ist gut fürs Klima

Kohlendioxid (CO2) einzusparen ist ein globales Thema, zu dem jeder auf dem Weg zur Arbeit einen großen Beitrag leisten kann: Wer täglich zwölf Kilometer radelt statt mit dem Auto zu fahren, produziert rund ein Kilogramm CO2 weniger. In einem Jahr mit 254 Arbeitstagen kann ein Radfahrer also mehr als 200 Kilogramm CO2 einsparen. Im Jahr 2021 legten die Radler bei der AOK-Aktion fast 34 Millionen Kilometer zurück und sparten damit über 6,7 Tonnen CO2 ein.

Gute Gründe, mit dem Rad zu fahren

Fahrradfahrer sein statt aufs Gaspedal treten – mitmachen lohnt sich nicht nur wegen der Preise, es ist auch umweltfreundlich. Und es gibt viele weitere gute Gründe, mit dem Rad zur Arbeit zu fahren, und für Betriebe, ihre Beschäftigten dafür zu begeistern.

1. Radfahren beugt Krankheiten vor

Wer in die Pedale tritt, tut seinem Körper etwas Gutes. Denn körperlich aktiv zu sein, beugt Krankheiten vor und kann sogar das Leben verlängern. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) reichen dazu 30 Minuten moderate Bewegung pro Tag, auch aufteilbar in Blöcke von je zehn Minuten.

2. Regelmäßiges Radeln schont Gelenke und Rücken

Radfahren schont Knie und Rücken, weil Radfahrer ihr Körpergewicht auf Sattel und Lenker verteilen. Wichtig dabei: Sattel und Lenker müssen je nach Körpergröße im richtigen Verhältnis eingestellt werden, am besten gleich beim Kauf. Mit regelmäßigem „Körpergewicht auf Sattel und Lenker verteilen“ kräftigt man die Muskulatur und produziert vermehrt Gelenkschmiere.

3. Radfahren ist gut für die Psyche

Radeln tut nicht nur dem Körper, sondern auch der Seele gut. Wie bei anderen Sportarten schüttet das Gehirn beim Strampeln Endorphine und Serotonin aus. Diese Glückshormone heben die Stimmung und helfen gegen Depressionen, besonders in Kombination mit Sonne und frischer Luft. Dazu gibt es noch eine Portion Vitamin D: Das stärkt die Knochen und die Muskeln.

4. Radfahrer schonen die Umwelt

Kohlenstoffdioxid, kurz CO2, wird als „Klimagift“ bezeichnet, weil es die Wärmeabstrahlung der Erde absorbiert und so die Atmosphäre aufheizt. Wer auf das Auto verzichtet, schont die Umwelt vor diesen Abgasen. Der AOK-CO2-Rechner zeigt: Wer zum Beispiel täglich zwölf Kilometer radelt, statt mit dem Auto zu fahren, produziert täglich rund ein Kilogramm CO2 weniger.

5. Radfahren ist kostengünstig

Radler können viel Geld sparen, schließlich fallen keine Kosten für Benzin oder Fahrkarten für öffentliche Verkehrsmittel an. Ein weiteres Argument: Fahrradfahren lässt sich steuerlich absetzen. Auch Radler können die Entfernungspauschale nutzen: Zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte gibt es pro Kilometer 30 Cent, die Art des Verkehrsmittels spielt keine Rolle.

6. Kein Stau, keine Parkplatzsuche

Die deutschen Straßen sind voll. Im Berufsverkehr stecken viele Autofahrer oft lange fest, Tendenz steigend. Radfahrer hingegen stehen nicht im Stau. Zudem suchen Radler nie lange nach einem Parkplatz: Mit dem Rad parkt man fast immer direkt vor der Tür.

Die AOK hält auch eine Reihe von digitalen Angeboten bereit, die mehr Bewegung in den Arbeitsalltag bringen. Das ist gerade während der Corona-Krise hilfreich, in der viele Beschäftigte im Homeoffice arbeiten. Auf unserer Kampagnen-Seite „ZusammenArbeiten – Mit Abstand am besten“ finden Sie Angebote vom Rückenprogramm bis zum Lauftraining.

Stand

Zuletzt aktualisiert: 04.10.2021

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