Expertenforum - PV Sachsen

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  • 01
    PV Sachsen

    Liebes Expertenforum, wir haben folgenden Sachverhalt. Eine Firma mit mehreren Niederlassungen in Deutschland (Hauptsitz in Niedersachsen) und nur einer Niederlassung in Sachsen hat bisher die PV-Beiträge für alle Mitarbeiter zu je 50% AG-/AN-Anteil berechnet. Nun ist unsere Frage, ob es eine rechtliche Grundlage dafür gibt oder dies (wie ich vermute) bisher falsch gelaufen ist? In Summe wurden zwar die Beiträge korrekt abgeführt, aber die Mitarbeiter vermutlich unrechtmäßig entlastet. Falls rechtlich doch erlaubt, würde sich dadurch ggf. ein geldwerter Vorteil für die Mitarbeiter ergeben? Wird diese Konstellation bei SV-Prüfungen geprüft und können damit noch Korrekturen erforderlich werden?

    Vielen Dank im Voraus!

  • 02
    RE: PV Sachsen

    Hallo Payroll-Dienstleister,
     
    der höhere Arbeitnehmeranteil zur Pflegeversicherung ist zu zahlen, wenn sich der Beschäftigungsort in Sachsen befindet.
     
    Im Bundesland Sachsen haben die Arbeitgeber einen – im Vergleich zu den anderen Bundesländern – um 0,5 Prozent reduzierten Arbeitgeberanteil zu tragen. Das heißt, dass Arbeitgeber aktuell einen Anteil von 1,025 Prozent übernehmen, während die Beschäftigten 2,025 Prozent bzw. – sofern zusätzlich der Kinderlosenzuschlag zu entrichten ist – 2,375 Prozent zu tragen haben.
     
    Grundsätzlich stellen vom Arbeitgeber übernommene Arbeitnehmerbeiträge einen geldwerten Vorteil dar und sind der Beitragspflicht zu unterwerfen.
     
    Ihre Frage, ob die von Ihnen angesprochene Konstellation im Rahmen von Sozialversicherungsprüfungen geprüft wird, fällt in den Zuständigkeitsbereich der Deutschen Rentenversicherung (DRV) und kann deshalb von uns im Rahmen dieses Forums nicht beantwortet werden.
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Ihr Expertenteam
     

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