Expertenforum - Ausländischer Praktikant aus Drittland

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Expertenforum

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  • 01
    Ausländischer Praktikant aus Drittland

    Ein Pratikant aus Nordmazedonien soll zu einem berufsbildenenden Orientierungspraktikum vom 23.01. - 31.03.2023 eingeladen werden. 25 Wochenstunden sind angedacht, der Praktikant ist über eine Reisekrankenversicherung krankenversichert und hat bereits eine abgechlossene Berufsausbildung (anderes Berufsfeld).

    Ist der gesetzliche Mindestlohn einzuhalten, oder wäre auch ein Entgelt auf Minijobbasis möglich?

    Falls nur eine sv-pflichtige Beschäftigung möglich ist, wie wäre dies zu schlüsseln - in welchen Zweigen der SV würden Beiträge anfallen?

    Vielen Dank im Voraus für Ihre Unterstützung.

     

  • 02
    RE: Ausländischer Praktikant aus Drittland

    Hallo Lohnbüro KD,

    bei der Beantwortung der Frage, ob in Ihrem Sachverhalt die Regelungen des gesetzlichen Mindestlohns zu berücksichtigen sind, sind ausschließlich arbeitsrechtliche Regelungen betroffen, zu denen wir im Rahmen dieses Forums keine konkrete Stellungnahme abgeben können.
     
    Antworten auf arbeitsrechtliche Fragen erhalten Sie u.a. von Arbeitgeberverbänden, Kammern (Handwerkskammer, Industrie- und Handelskammer) sowie Fachanwälten für Arbeitsrecht.
     
    Grundsätzlich gilt in der Sozialversicherung:
     
    Sofern in Ihrem Sachverhalt nach arbeitsrechtlichen Regelungen der gesetzliche Mindestlohn einzuhalten ist und somit das monatliche Arbeitsentgelt die Geringfügigkeitsgrenze (520 €) überschreitet, ist die Beschäftigung grundsätzlich kranken-, pflege-, renten- und arbeitslosenversicherungspflichtig zu beurteilen.
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Ihr Expertenteam
     

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