Expertenforum - älterer Arbeitnehmer, hauptberufliche Selbständigkeit

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  • 01
    älterer Arbeitnehmer, hauptberufliche Selbständigkeit

    Sehr geehrtes Expertenteam,


    Für einen Mitarbeiter, der auch selbständig tätig ist, lässt sich anhand der „Grundsätzlichen Hinweise“ des GKV-Spitzenverbandes nicht eindeutig bestimmen, welche Tätigkeit nun hauptberuflich ausgeübt wird. Dazu kommt, dass er aufgrund seines Alters (55+) und jahrelanger PKV-Versicherung nicht mehr krankenversicherungspflichtig werden kann.


    Ein Arbeitgeberzuschuss zum KV-Beitrag ist für PKV-Versicherte nach § 257 Abs. 2 SGB V zu zahlen, wenn der Beschäftigte nur wegen Überschreitens der JAE-Grenze oder auf Grund von § 6 Abs. 3a versicherungsfrei oder von der Versicherungspflicht befreit ist. Bei einer hauptberuflichen Selbständigkeit ist somit kein Zuschuss zu zahlen.


    Da es in diesem Fall also „nur“ darum geht, ob ein Arbeitgeberzuschuss zum KV-Beitrag zu zahlen ist, stellt sich hier die Frage: Führt die zuständige Krankenkasse auch in solchen Fällen eine Beurteilung der Hauptberuflichkeit durch?

    Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.


    Mit freundlichen Grüßen

    LohnabrechnerSV

     

  • 02
    RE: älterer Arbeitnehmer, hauptberufliche Selbständigkeit

    Hallo LohnabrechnerSV,
     
    auch in Konstellationen der von Ihnen beschriebenen Art, in denen es prinzipiell lediglich um die Frage des Anspruchs auf einen Arbeitgeberzuschuss zu den Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträgen für die private Versicherung geht, empfehlen wir, eine abschließende und verbindliche Beurteilung der Frage der hauptberuflichen Selbstständigkeit von der für den Mitarbeiter „zuständigen“ (gesetzlichen) Krankenkasse im Rahmen einer Einzelfallentscheidung vorzunehmen zu lassen.
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Ihr Expertenteam 

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