Überblick: Betriebliche Gesundheitsförderung

Betriebliche Gesundheitsförderung lohnt sich immer. Schließlich sind gesunde und motivierte Beschäftigte die Basis für den nachhaltigen Erfolg eines Unternehmens.

Ein gesundes Unternehmen als Ziel

Wer Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) in seinem Unternehmen in jeder Hinsicht gewinnbringend umsetzen möchte, ist gut beraten, einen ganzheitlichen Ansatz zu verfolgen. Denn die Gesundheit der Beschäftigten hängt von vielen Faktoren im Unternehmen ab. Zum Beispiel:

  • Wie gestaltet sich die Führungskultur?
  • Wie ist das Betriebsklima?
  • Funktioniert die Life-Balance für alle Beschäftigten?
  • Welche Aufgaben haben die Beschäftigten?

Das Kosten-Nutzen-Verhältnis ist überaus positiv: Mit jedem investierten Euro können im Ergebnis 2,70 Euro durch reduzierte Fehlzeiten eingespart werden. Für Investitionen in den Arbeitsschutz zeigt sich ein vergleichbar positives Kosten-Nutzen-Verhältnis. Daten aus mehr als 2.400 Studien zeigen, dass sich die krankheitsbedingten Fehlzeiten um durchschnittlich ein Viertel reduzieren, wie auch die iga in ihrem Report „Wirksamkeit und Nutzen arbeitsweltbezogener Gesundheitsförderung und Prävention" bestätigt. Die Leistungsfähigkeit steigt, das Engagement im Team wächst, das Betriebsklima verbessert sich.

Vielfältiger konkreter Nutzen durch BGF

Vielfältige Maßnahmen im Rahmen von BGF können sich positiv auf die körperliche und psychische Verfassung der Beschäftigten auswirken. Der Nutzen ist meist besonders hoch, wenn die Maßnahmen Arbeitsbedingungen (Verhältnisprävention) und die Person (Verhaltensprävention) berücksichtigen: Zum einen werden die Beschäftigten darin unterstützt, ihr Verhalten zu verändern. Zum anderen werden die Arbeit und das Arbeitsumfeld gesünder gestaltet. Vor allem Maßnahmen, die eine gesunde Führungskultur fördern, wirken auf beides: Verhalten und Verhältnisse.

Mitarbeiter beteiligen

Ein Erfolgsfaktor für Betriebliche Gesundheitsförderung ist es, die Beschäftigten als die besten Experten für ihre Arbeit ernst zu nehmen. Bevor man also Maßnahmen plant, sollte die Belegschaft befragt werden. Auch auf Abteilungsebene können Belastungen und vor allem Lösungsideen gut miteinander besprochen werden, beispielsweise in einem Gesundheitszirkel. Heraus kommen maßgeschneiderte Interventionen, die den Bedarf treffen und von den Beschäftigten auch angenommen werden.

Wettbewerbsvorteil als attraktiver Arbeitgeber nutzen

Angesichts einer immer komplexer werdenden Arbeitswelt wird der Unternehmenserfolg in Zukunft noch stärker als bisher davon abhängen, ob die Mitarbeiter sich in ihrem Unternehmen wohlfühlen. Schon heute achten viele Menschen bei der Wahl ihres Arbeitgebers auf die Life-Balance. Nicht nur das Gehalt sollte stimmen, auch die Arbeitsbedingungen sollten so sein, dass Beruf und Privatleben in einem ausgewogenen Verhältnis stehen.

Für Arbeitgeber bedeutet das, die Arbeit in ihrem Unternehmen so attraktiv zu gestalten, dass sie die Gesundheit der Beschäftigten bestmöglich unterstützt und fördert. Mit Betrieblicher Gesundheitsförderung tragen Arbeitgeber aktiv dazu bei, arbeitsbedingte Belastungen zu reduzieren und Ressourcen im Unternehmen zu stärken. Kurzum: BGF umzusetzen heißt, einen wichtigen Beitrag für die Wettbewerbsfähigkeit zu leisten.

BGF steigert Produktivität und Qualität

Die AOK unterstützt Unternehmer während des gesamten Prozesses der Betrieblichen Gesundheitsförderung praxisnah und konkret. Die AOK-Experten bieten Maßnahmen an, die ganz speziell auf die Anforderungen an Arbeitsplätzen zugeschnitten sind. Zahlreiche Unternehmen, die sich mit der AOK für die Gesundheit ihrer Beschäftigten einsetzen, bestätigen den Nutzen: Die Lohnfortzahlungskosten werden gesenkt, die Produktivität und die Qualität steigen, gleichzeitig erhöht sich die Mitarbeiterzufriedenheit.

Stand

Erstellt am: 01.07.2019

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