West Energie und Verkehr GmbH

Steckbrief
Logo West Energie
Kommunikation und Austausch mit den Beschäftigten wollte die West Energie und Verkehr GmbH verbessern und startete mit einer Mitarbeiterbefragung. Das war Ausgangspunkt für viele positive Veränderungen.
Branche
Verkehr
Region
Nordrhein-Westfalen
Unternehmensgröße
186 Mitarbeiter

Systematische Betriebliche Gesundheitsförderung

Die Mitarbeiter sind unser Aushängeschild. Wenn sie zufrieden sind, macht sich das auch positiv für unsere Kunden bemerkbar.

Die west als öffentliches Verkehrsunternehmen des Kreises Heinsberg gewährleistet eine flächendeckende, moderne und zuverlässige Verkehrsinfrastruktur für rund eine halbe Million Menschen in einer mehr als 1000 Quadratkilometer großen Region. Schnelle und komfortable Verbindungen zwischen den Städten und Gemeinden des Kreises, aber auch zu den Nachbarkreisen und Nachbarstädten sind ihre Stärke (vgl. Homepage). Aufgrund betrieblicher Umstrukturierungen und einer älter werdenden Belegschaft entschied sich die Geschäftsführung sich verstärkt dem Thema betrieblicher Gesundheitsförderung zu widmen. Dazu wurde parallel zur Analyse des Krankenstandes im Jahr zu Projektstart 2004 eine Mitarbeiterbefragung durchgeführt, an der 65% der Beschäftigten teilnahmen. Das Ziel war, die Belastungen des Arbeitsalltags durch die persönlichen Einschätzungen der Befragten zu erforschen, um anschließend gesundheitsförderliche Maßnahmen bedarfsgerecht ableiten zu können. Die Analyse wies auf eine Reihe von Verbesserungsmöglichkeiten hin, die seitdem systematisch bearbeitet wurden.

Im Hinblick auf die Ergonomie wurden Maßnahmen im Verhaltens- und Verhältnis­präventions­bereich durchgeführt. Die Fahrer wurden in die ergonomische Einstellung der Fahrersitze unterwiesen und die Mitarbeiter in der Verwaltung erhielten eine Rückenschule am PC. Hinweise zur Selbsthilfe und Vorführungen im Rahmen des Gesundheitstages wurden angeboten. Ergonomische Fahrersitze wurden unter Beteiligung der Fahrer ausgesucht und angeschafft.

Die Kommunikation und Information wurde durch die Einführung regelmäßige Besprechungen gefördert. Die Mitarbeiter haben die Möglichkeit eigene Anregungen in die Besprechungen einzubringen (Themenbox). Ferner wurden jährliche Mitarbeitergespräche zur Zielvereinbarung und Klärung individueller Probleme eingeführt. Darüber hinaus wurden ein internes und externes Beschwerdemanagement, Rückkehrgespräche, eine Sprechstunde des Betriebsleiters, eine Kritikbox sowie eine Sprechstunde (extern) durch eine externe Sozialberaterin eingerichtet.

Die Mitarbeiter haben die Möglichkeit immer wieder an wechselnden Angeboten rund um das Thema Gesundheit teilzunehmen. Das Interesse ist allerdings unterschiedlich hoch. Regelmäßige Massage gegen eine kleine Kostenbeteiligung wird vom Unternehmen gefördert und wird gut angenommen. Ein Mitarbeiter (der BR-Vorsitzender) ist zudem als Multiplikator zur Stressvermeidung ausgebildet worden.

Und es geht weiter. Nach einer Überprüfung, ob und wie zufrieden die Mitarbeiter mit den bisherigem Angebot sind, wurde Anfang 2010 ein weiterer Zweijahresplan im Arbeitskreis Gesundheit verabschiedet. Die Befragung der Mitarbeiter zeigte, dass die Zufriedenheit der Mitarbeiter im Vergleich zu 2004 deutlich angestiegen war. Beurteilten 2004 13% die Zufriedenheit mit dem Unternehmen als „gut“, sagten 2009 53% der Beschäftigten „gut“ und „sehr gut“ (auf einer Skala von 1 „sehr gut“ bis sechs „ungenügend“).

AOK-Ansprechpartner für dieses Praxisbeispiel
Nicole Lazar
Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung
BGF GmbH
Neumarkt 35-37
50667 Köln
0221 / 27180-122
0221 / 27180-201
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