Alten & Pflegezentren Main-Kinzig-Kreis

Steckbrief
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Die rund 130 Beschäftigten der Alten- und Pflegezentren Main-Kinzig-Kreis erfahren Wissenswertes zur Arbeitssicherheit und Gesundheitsprävention in einem eigenen internen Kongress.
Branche
Erbringung von sonstigen überwiegend persönlichen Dienstleistungen
Region
Hessen
Unternehmensgröße
130 Mitarbeiter

Alten- und Pflegezentren setzen sich für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter ein

Main-Kinzig-Kreis. „Es müssen Voraussetzungen geschaffen werden, die den Mitarbeitern unseres Unternehmens ein unfallfreies und gesundheitsgerechtes Arbeiten ermöglichen.“ Mit diesen Worten schloss Stefan Sorber, Fachkraft für Arbeitssicherheit bei den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises den zweiten internen Kongress für Arbeitssicherheit und Gesundheitsprävention im kreiseigenen Unternehmen. Die Veranstaltung, die im Altenzentrum Rodenbach durchgeführt wurde, machte deutlich, dass diese Thematik einen hohen Stellenwert im Unternehmen besitzt. So waren zahlreiche Führungskräfte, Betriebsratsmitglieder, Sicherheitsbeauftragte und weitere Mitarbeiter aus den Bereichen Arbeitsmedizin, Hygiene, Brandschutz, Gesundheitsprävention und Arbeitsschutz gekommen um den Berichten sowie den interessanten Fachvorträgen der beiden externen Referenten zu folgen. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch das Geschäftsleitungsmitglied Gabriele Frohnapfel und - wie im Vorjahr - koordiniert und moderiert durch Stefan Sorber. Er konnte für die Fachvorträge Katrin Breitling und Karin Thomas-Klausnitzer von der Gesundheitskasse AOK Hessen zum Thema „Gesund bewegen - besser arbeiten“ sowie Dr. Joachim Dirksmeyer, Qualitätsbeauftragter der Firma Sanimed, zum Thema „Grundlagen des Medizinprodukterechts“ gewinnen.

Im Mittelpunkt des ersten Teils des Kongresses standen die einzelnen Jahresberichte der Fachkraft für Arbeitssicherheit, der Betriebsärzte, der Hygienefachkraft und des Betriebsrates. Hier war eines der zentralen Themen die Gefährdungsbeurteilungen der Arbeitsplätze nach § 5 des Arbeitsschutzgesetzes. Schnell wurde deutlich, dass die Ermittlung und Beurteilung in allen Bereichen der zentrale Ansatzpunkt für den Arbeitschutz und die Gesundheitsprävention im Unternehmen sein wird. Dies bestätigte auch Stefan Sorber in seinem Bericht. Die anwesenden Sicherheitsbeauftragten der einzelnen Pflegeeinrichtungen des Unternehmens sowie alle zuständigen Personen im Arbeits- und Gesundheitsschutz, erkannten diese durch die Aufsichtsbehörden und den Gesetzgeber gestellte Anforderung. Nur durch gemeinsame Gespräche und Findung von Lösungsansätzen zu den auftretenden Problemen kann das Ziel einer gesundheitsgerechten Tätigkeit im Unternehmen für jeden Mitarbeiter erreicht werden. Im weiteren Verlauf der Veranstaltung wurden den Sicherheitsbeauftragten – als Multiplikatoren im Arbeits- und Gesundheitsschutz – die Ernennungsurkunden überreicht.

Katrin Breitling und Karin Thomas-Klausnitzer stellten in ihrem Vortrag nochmals die bereits in einzelnen Betriebsteilen durchgeführten Arbeitssituationsanalysen für die Bereiche Großküche und Pflege vor, ließen sich ein Feedback der durchgeführten Maßnahmen geben und zeigten den verantwortlichen Heim- und Pflegedienstleitungen Lösungswege für noch bestehende Probleme auf. Ein weiterer Baustein des Vortrages basierte auf der Vorstellung der Arbeitsunfähigkeitsanalyse. Durch diese anonymisierten Ergebnisse lassen sich verschiedene Zielgruppen und Handlungsschwerpunkte für die betriebliche Gesundheitsförderung finden. Dr. Joachim Dirksmeyer gab bei seinem Vortrag zum Thema Medizinprodukterecht einen Einblick in die Grundlagen der verschiedenen gesetzlichen Vorschriften und nützliche Hinweise zur Vorgehensweise bei der Erfüllung der Vorgaben. Schwerpunkt hierbei lag auf der Durchführung und Dokumentation der regelmäßig wiederkehrenden Überprüfungen der verschiedenen Medizinprodukte.

AOK-Ansprechpartner für dieses Praxisbeispiel
Irene Hausmann
AOK – Die Gesundheitskasse in Hessen
0641 7009-120
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