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AÜG – Arbeitnehmerüberlassungsgesetz

Gesetz zur Regelung der Arbeitnehmerüberlassung (Arbeitnehmerüberlassungsgesetz - AÜG)
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AÜG – Arbeitnehmerüberlassungsgesetz



§ 12 AÜG, Rechtsbeziehungen zwischen Verleiher und Entleiher

(1)1 Der Vertrag zwischen dem Verleiher und dem Entleiher bedarf der Textform. 2 Wenn der Vertrag und seine tatsächliche Durchführung einander widersprechen, ist für die rechtliche Einordnung des Vertrages die tatsächliche Durchführung maßgebend. 3 In dem Vertrag hat der Verleiher zu erklären, ob er die Erlaubnis nach § 1 besitzt. 4 Der Entleiher hat in dem Vertrag anzugeben, welche besonderen Merkmale die für den Leiharbeitnehmer vorgesehene Tätigkeit hat und welche berufliche Qualifikation dafür erforderlich ist sowie welche im Betrieb des Entleihers für einen vergleichbaren Arbeitnehmer des Entleihers wesentlichen Arbeitsbedingungen einschließlich des Arbeitsentgelts gelten; Letzteres gilt nicht, soweit die Voraussetzungen der in § 8 Absatz 2 und 4 Satz 2 genannten Ausnahme vorliegen.

Sätze 1, 3 und 4 geändert durch G vom 23. 10. 2024 (BGBl. 2024 I Nr. 323).

(2)1 Der Verleiher hat den Entleiher unverzüglich über den Zeitpunkt des Wegfalls der Erlaubnis zu unterrichten. 2 In den Fällen der Nichtverlängerung (§ 2 Absatz 4 Satz 3), der Rücknahme (§ 4) oder des Widerrufs (§ 5) hat er ihn ferner auf das voraussichtliche Ende der Abwicklung (§ 2 Absatz 4 Satz 4) und die gesetzliche Abwicklungsfrist (§ 2 Absatz 4 Satz 4 letzter Halbsatz) hinzuweisen.

(3) (weggefallen)


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