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Regionale Superfoods aus Baden-Württemberg

Veröffentlicht am:28.02.2023

3 Minuten Lesedauer

Exotische Superfoods gibt es viele und liegen im Trend: Doch es gibt mindestens genauso gesunde Superfoods aus dem Ländle. Hier erfährst du mehr über heimische Superfoods und die zehn Grundregeln einer gesunden Ernährung.

Eine Frau mit einem Korb Beeren aus der Region.

© iStock / alvarez

Was sind „Superfoods“?

Als „Superfoods“ werden Lebensmittel bezeichnet, in denen besonders viele Vitamine und/oder Mineralstoffe sowie Pflanzenstoffe enthalten sind. Sie werden selten frisch, sondern meist getrocknet, als Püree oder Extrakt angeboten. Oft sind sie auch in verarbeiteten Lebensmitteln enthalten – etwa im Chiasamen-Brötchen. Superfoods sind außerdem häufig in Rezepten für trendige Lebensmittel – wie Müsli oder Smoothies – vorgesehen. Goji und Co. werden zusätzlich als Nahrungsergänzungsmittel in Form von Kapseln oder Pulver verkauft. Aber auch heimische Beeren können ein Superfood sein. Wusstest du das? Kommen bei dir Beeren öfters auf den Tisch? Falls noch nicht, dann wird es höchste Zeit, denn im Sommer geht die Beerensaison wieder los.

Gut zu wissen: Auch wenn der Begriff Superfoods schon seit einiger Zeit verwendet wird, gibt es keine gesetzliche Definition davon.

Eine Frau kauft Gemüse auf einem Wochenmarkt.

© iStock / FG Trade

Auf Wochenmärkten kannst du regionales und saisonales Gemüse und Obst kaufen – das schont die Umwelt sowie auch deinen Geldbeutel.

Heimisches Superfood aus Baden-Württemberg

Goji- oder Açaí-Beeren aus dem Supermarkt sind meistens teuer. Weitaus günstiger sind heimische Beeren, die auch bei uns in Baden-Württemberg wachsen. Erdbeeren und Co. können locker mit exotischen Superfoods mithalten und sind wahre Nährstoffbomben. Ein weiterer Pluspunkt: Wenn du Beeren saisonal und aus der Region kaufst oder selbst anbaust und pflückst, schonst du damit gleichzeitig noch das Klima. Durch die kurzen Transportwege gehen Vitamine in heimischem Obst auch nicht so schnell verloren. Mehr zu den Vorteilen von saisonalen und regionalen Lebensmitteln erfährst du hier.

Beeren enthalten viele gesunde Inhaltsstoffe, darunter Ballaststoffe, Pflanzenstoffe und Mineralstoffe. Je nach Sorte liefern sie unterschiedliche Mengen an Vitamin A, Vitamin C, Vitamin E, Kalium, Calcium, Phosphor, Carotin, Folsäure, Pektin, Silizium, Anthocyane, Antioxidantien, Eisen, Magnesium und Zink.

Heimische Superfood-Beeren im Überblick

  • In Erdbeeren steckt eine große Menge Folsäure, die der Körper unter anderem für die Zellteilung benötigt.
  • Johannisbeeren und Stachelbeeren enthalten eine hohe Menge an Vitamin C und stärken damit unser Immunsystem.
  • In Himbeeren steckt der Ballaststoff Pektin. Dieser Inhaltsstoff kann eine gesunde Verdauung unterstützen.
  • Brombeeren enthalten besonders viel Vitamin A, das unter anderem für die Netzhaut, Haut und Schleimhäute wichtig ist.
  • Heidelbeeren enthalten viel Vitamin E. Wie auch Vitamin C zählt Vitamin E zu den sogenannten Antioxidantien. Diese Stoffe schalten freie Radikale aus und können so unseren Körper schützen.

Gesunde Ernährung nur mit Superfoods?

Bei vielen herrscht der Irrglaube, dass man sich schon dadurch gesund ernährt, dass man Superfoods zu sich nimmt. Aber Superfoods sind kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung und frische Lebensmittel. Sie sollten lediglich ergänzend eingenommen werden. Eine gesunde Ernährung zeichnet sich vor allem durch Vielfalt und Ausgewogenheit aus. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hat dazu zehn Regeln aufgestellt:

  1. Esse mehr pflanzliche als tierische Lebensmittel.
  2. Nimm täglich drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst zu dir. Eine Portion entspricht etwa einer Handvoll.
  3. Greife bei Getreideprodukten am besten immer auf die Vollkornvariante zurück.
  4. Tierische Lebensmittel: Milch, Joghurt und Käse solltest du täglich essen, Fisch bis zu zweimal in der Woche. Fleisch sollte auf maximal 300 bis 600 Gramm in der Woche begrenzt sein.
  5. Verwende pflanzliche Öle wie Rapsöl und verzichte möglichst auf versteckte Fette, die zum Beispiel in Wurst, Süßigkeiten, Fast Food oder Backwaren enthalten sind.
  6. Sei sparsam mit Zucker und Salz. Bei Salz solltest du nicht mehr als sechs Gramm pro Tag zu dir nehmen.
  7. Trinke mindestens 1,5 Liter Wasser am Tag und verzichte auf gesüßte Getränke.
  8. Koche Gemüse nicht länger als nötig, damit möglichst wenig Nährstoffe verloren gehen.
  9. Esse langsam und bewusst, denn das Sättigungsgefühl kommt erst nach etwa 20 Minuten.
  10. Täglich aktiv sein: 30 bis 60 Minuten moderate Bewegung ist gut für deine Gesundheit und hält dich fit.

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