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InsO – Insolvenzordnung



§ 56 InsO, Bestellung des Insolvenzverwalters

(1)1 Zum Insolvenzverwalter ist eine für den jeweiligen Einzelfall geeignete, insbesondere geschäftskundige und von den Gläubigern und dem Schuldner unabhängige natürliche Person zu bestellen, die aus dem Kreis aller zur Übernahme von Insolvenzverwaltungen bereiten Personen auszuwählen ist. 2 Wer als Restrukturierungsbeauftragter oder Sanierungsmoderator in einer Restrukturierungssache des Schuldners tätig war, kann, wenn der Schuldner mindestens 2 der 3 in § 22a Absatz 1 genannten Voraussetzungen erfüllt, nur dann zum Insolvenzverwalter bestellt werden, wenn der vorläufige Gläubigerausschuss zustimmt. 3 Die Bereitschaft zur Übernahme von Insolvenzverwaltungen kann auf bestimmte Verfahren beschränkt werden. 4 Die erforderliche Unabhängigkeit wird nicht schon dadurch ausgeschlossen, dass die Person

  • 1.vom Schuldner oder von einem Gläubiger vorgeschlagen worden ist oder
  • 2.den Schuldner vor dem Eröffnungsantrag in allgemeiner Form über den Ablauf eines Insolvenzverfahrens und dessen Folgen beraten hat.

Satz 2 eingefügt durch G vom 22. 12. 2020 (BGBl. I S. 3256), bisherige Sätze 2 und 3 wurden Sätze 3 und 4.

(2)1 Der Verwalter erhält eine Urkunde über seine Bestellung. 2 Bei Beendigung seines Amtes hat er die Urkunde dem Insolvenzgericht zurückzugeben.


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